FP-Schock: FPÖ-Wien fordert mindestens 250% Überstundenzuschlag bei Sonntagöffnung während der EM

Sonntagsöffnung währen der EM JA - ansonsten NEIN

Wien, 07.02.2008 (fpd) - Grundsätzlich sei die FPÖ strikt gegen eine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten sowie die geforderte Sonntagsöffnung. Diese sei nämlich nicht nur unnötig - wie einige Kaufleut selbst meinen - sondern obendrein noch äußerst familienfeindlich. Einzige Ausnahme für derartige Öffnungszeiten sei die EURO 2008. Nur - und wirklich nur dann, gebe die FPÖ ihre Zustimmung. Bedingung hierbei müsse aber sein, dass die betroffenen Handelsangestellten einen Überstundenzuschlag von mindestens 250% für die vorgesehenen Sonntage bekommen, so der Wiener FPÖ-Klubobmann DDr. Eduard Schock zur aktuellen Situation.

Gerade der Handel sei überdurchschnittlich oft von Frauen - und hier oftmals von Alleinerziehern - dominiert. Probleme im Hinblick auf die Kinderbetreuung sind daher vorprogrammiert. Die SPÖ in Wien wäre daher gut beraten, sich jetzt schon Gedanken über die sicher benötigten Kinderbetreuungsplätze zu machen. Denn nach wie vor sind in Wien die Kinderbetreuungseinrichtungen viel zu unflexibel um eine durchgehende Betreuung zu gewährleisten. "Zu einer Sonntagsöffnung während der EM 2008 sagen wir Ja, ansonsten lehnen wir diese weiterhin strikt ab", so Schock. Die EURO 2008 dürfe jedenfalls nicht als Vorwand verwendet werden um eine generelle Ausdehnung vorzubereiten.

Die FPÖ fordert daher nochmals einen Überstundenzuschlag von mindesten 250% für die vier Sonntage der EM. Dies sei nämlich aus Sicht der Freiheitlichen selbstverständlich und somit das Mindeste für die betroffenen Handelsangestellten um diese für die verlorenen Familiensonntage zu entschädigen, schließt Schock. (Schluss) paw

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