Samariterbund: Neuer Vorstand im Landesverband Burgenland

Weitreichende Neuerungen in der Pflege geplant

Wien (OTS) - Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs,
Landesverband Burgenland, hat seit gestern, 6. Februar 2008, einen neuen Landesvorstand. Landesobmann ist Komm.-Rat Josef Paul Haberler, seine Stellvertreter sind BR. a.D. Johann Grillenberger und Bürgermeister Ing. Paul Piniel.

Landesschriftführer ist Bürgermeister Herbert Worschitz und Landeskassier ist Abg. z. Ltg Bürgermeister Christian Illedits.

Für das Jahr 2008 hat der Landesverband weitreichende Neuerungen geplant. Vor allem im Bereich der Pflege wird die Angebotspalette für die Bevölkerung stark erweitert: In der mobilen Pflege wird demnächst vom Samariterbund Hauskrankenpflege, Heimnotruf und Essen auf Rädern angeboten, im Bereich der stationären Pflege wird es ab Sommer eine neue top-ausgestattete Einrichtung in Weppersdorf geben. Dieses Pflegekompetenzzentrum hat 29 Plätze, von der Pflegestufe 1 bis 7. Nähere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 03176/80765.

Den Landesverband Burgenland gibt es seit 1994, zwei Jahre später wurde die Gruppe Andau gegründet. Mit der Gründung der Samariterbund Burgenland GmbH in 2005 ist ein Meilenstein gesetzt worden: Durch effiziente, betriebswirtschaftliche Strukturen kann nun im operativen Tagesgeschäfte rasch reagiert werden.

Die Zentrale befindet sich in Großhöflein, Stützpunkte gibt es mittlerweile in Andau, Hornstein und Weppersdorf.

2007 führte der Samariterbund im Burgenland 7.000 Ausfahrten durch, dabei wurden 412.000 Einsatzkilometer zurückgelegt (das sind etwa 10 Umrundungen der Erde) und 67.120 Dienstunden absolviert. Insgesamt sind 130 SamariterInnen für die BurgenländerInnen im Einsatz.

Die Schulungsabteilung des ASBÖ Landesverband Burgenland hat seit 2006 insgesamt 72 Erste Hilfe Kurse und Schulungen durchgeführt und hunderte BurgenländerInnen zu perfekten Ersthelfern ausgebildet. Gerade die Zeit bis zum Eintreffen der Rettung am Notfallort ist ein wichtiger Teil in der Rettungskette.

Ein weiteres Projekt ist die Krisenintervention. Gerade im Rettungsdienst treten immer wieder belastende Situationen auf. Die Aufgabe von Kriseninterventionsteams (KIT) besteht darin, Unfall- und Katastrophenopfern und deren Angehörigen psychische Erste Hilfe zu leisten und sie in der Zeit unmittelbar nach einem Ereignis zu betreuen.

Ein großer Aufgabenbereich im Landesverband Burgenland betrifft auch die Betreuung von Schulen und Kindergärten im Rahmen des Projekts "Schule-Samariter-Umwelt". Den Kindern und Jugendlichen wird das richtige Handeln in Notfallsituationen gelehrt und außerdem die Grundlagen der Erste-Hilfe und das Wichtigste über Notruf und Notrufnummern näher gebracht.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Mag. Martina Vitek
Tel.: 0664/358 23 86 oder 01 891 45/227

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