Glaser: Strompreiserhöhung der BEWAG ist Provokation

Mangelnder Wettbewerb - BEWAG hat offenbar genug Geld für Scheckbuchpolitik

Wien (ÖVP-PK) - "Die Strompreiserhöhung, die die BEWAG ab 1. März plant, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt geradezu eine Provokation. Das Burgenland zählt schon jetzt zu den Bundesländern, in denen die höchsten Strompreise verrechnet werden", kritisierte ÖVP-Abg. Franz Glaser heute, Donnerstag. ****

"Außerdem ist in keinem Bundesland die Palette der Stromversorger derart stark auf einen großen Versorger zugeschnitten. Der Wettbewerb auf dem Strommarkt ist schlicht unterentwickelt, und das begünstigt die Preistreiberei durch die BEWAG, die nun für einen völlig unnötigen Teuerungsschritt in den Lebenshaltungskosten verantwortlich ist", so Glaser.

Klare Preispolitik statt fragwürdiger Scheckbuchpolitik

"Jedem burgenländischen Haushalt ist kürzlich das Energie-Scheckheft der BEWAG ins Haus geflattert, in dem Vergünstigungen von bis zu 650 Euro versprochen werden. Das entspricht fast der Hälfte einer durchschnittlichen burgenländischen Jahresstromrechnung. Statt sich als guter Onkel zu präsentieren, der mit prall gefülltem Scheckheft durchs Land zieht, sollte die BEWAG lieber die Tarife senken. Das käme nämlich allen Burgenländern zugute", betonte Glaser abschließend.
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