Psychiatrie am LK Baden in Betrieb genommen

Neue Abteilung gewährleistet wohnortnahe Versorgung

St. Pölten (NLK) - Im Landesklinikum Baden wurde gestern, 6. Februar, die neue Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin durch Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka in Betrieb genommen. Die Einrichtung befindet sich in einem Neubau, rund 150 Meter vom Hauptgebäude des Krankenhauses entfernt und gewährleistet gemäß dem niederösterreichischen Psychiatrieplan eine wohnortnahe Versorgung der Patienten aus dem Industrieviertel.

Im Erdgeschoß des Neubaus befinden sich die psychiatrische Ambulanz, die Tagesklinik für 15 Patienten sowie die Therapieräumlichkeiten. In den darüber liegenden Stockwerken sind die beiden Bettenstationen mit jeweils 15 Zimmern sowie die Administration und die ärztlichen Behandlungsräumlichkeiten untergebraucht. Leiter der Abteilung ist Primarius Dr. Peter Stöger.

"Für die oftmals schwer belasteten und in ihren Grundfesten erschütterten Menschen soll die psychiatrische Abteilung ein geschützter Ort sein, an dem sie sich gut aufgehoben fühlen und neu orientieren können", betonte Sobotka. Weiters dürften psychisch Kranke nicht mehr länger aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Es gehe vor allem darum, gegen Vorurteile und Benachteiligungen anzukämpfen.

Die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin ist für die Behandlung von Krisen im Rahmen sämtlicher psychischer Störungsbilder zuständig und bietet Therapiekonzepte für Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, Burn out, Anpassungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, schizophrene und affektive Psychosen sowie psychische Störungen des höheren Lebensalters an. Das zentrale Instrument der stationären Therapie psychischer Erkrankungen ist die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team. So können die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Patienten ganzheitlich erfasst und über die verschiedensten Zugänge bearbeitet werden.

Nähere Informationen: Landesklinikum Thermenregion Baden, Nikolaus Jorda, Telefon 02252/205-240.

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