FP-Frank: Sozialer Wohnbau muss auch leistbar sein

Klimaschutzrelevante Maßnahmen schon während des Baues

Wien, 07.02.2008 (fpd) - Die Aussagen von Wohnbaustadtrat Dr. Ludwig, wonach Wohnbauförderung eine wichtige sozialpolitische Funktion hätte, ist zwar durchaus richtig und zu befürworten, allerdings muss dieser sozialpolitische Auftrag vor allem Leistbarkeit für die Bewohner bedeuten, so die Wohnbausprecherin der FPÖ-Wien, LAbg. Henriette Frank.

Es mache nicht viel Sinn, wenn immer mehr internationale Architekten Stahl-Glas-Konstruktionen sowie Stahlbetonbauten aus dem Boden stampfen, diese aber in weiterer Folge für die Zielgruppe in der Bevölkerung gar nicht leistbar und zudem bedienerunfreundlich sind, so Frank. Denn bei einer solchen Bauweise ist auch der Klimaschutz arg in Frage gestellt und die Nachhaltigkeit nicht gegeben.

Wohnungskosten derzeit alles andere als sozial!

Schwerpunkt einer sozialen Wohnbaupolitik für Wien müsse in den kommenden Jahren auch eine spürbare finanzielle Entlastung der Mieter sein. Die unglaublichen Teuerungswellen der letzten Jahre, bedingt durch die Erhöhung der Stadt Wien, hätten nämlich den Hauptanteil an der steigenden Inflation in Wien und führen mittlerweile dazu, dass sich viele Bürger dieser Stadt das Leben nur unter erschwerten Bedingungen leisten können, so Frank.

Auch das Abgehen vom Kategorie- hin zum Richtwertzins habe zu einer massiven Verteuerung der Wohn- und damit der Lebenshaltungskosten geführt. Dies habe, so Frank, mit sozialem Wohnbau nichts zu tun. Betroffen sind von dieser Situation vor allem auch die Alleinerzieherinnen, von denen jede zweite Wohnbauhilfe benötigt; eine IFES-Studie bestätigt, dass bereits 71 % mit massiven finanziellen Problemen zu kämpfen habe. Dieser Situation müsse endlich entsprechend entgegengetreten werden.

Die FPÖ in Wien hofft, dass die Wiener SPÖ ihre soziale Verantwortung ernst nimmt und richtet zugleich den Appell an diese, das Leben in Wien wieder leistbar zu machen, so Frank abschließend. (Schluss) paw

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