Darabos: Humanitäre Schutzmission im Tschad wichtiger denn je

Verteidigungsminister sprach mit UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon über Situation im Tschad

Wien (BMLV) - Verteidigungsminister Norbert Darabos, der seine für diese Woche geplante Reise zu den Vereinten Nationen nach New York verschoben hatte, telefonierte heute Nachmittag mit UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon über die Situation im Tschad. Darabos bekräftigte, dass Österreich im Sinne der internationalen Solidarität selbstverständlich weiter zu seiner Teilnahme an der humanitären Schutzmission mit UNO-Mandat stehe. Der Ressortchef versicherte dem Generalsekretär, dass die Europäische Union ihre enge Koordination mit den Vereinten Nationen in dieser Frage fortsetzen werde.

Die Situation der Flüchtlinge im Osten des Landes habe sich in den vergangenen Tagen massiv verschlechtert, so Darabos nach dem Gespräch. Auch das UNO-Personal brauche dringend militärischen Schutz. Darabos: "Die Situation der Flüchtlinge ist besorgniserregend. Die Schutzmission ist wichtiger denn je!"

Selbstverständlich müsse man jetzt abwarten, bis politische Klarheit im Tschad besteht. "Wenn es diese Klarheit gibt, könne der Aufmarsch von EUFOR in Abstimmung mit den Vereinten Nationen wieder fortgesetzt werden. "Die UNO und die Europäische Union sind den schutzbedürftigen Flüchtlingen im Wort." Darabos und Ban Ki-moon sprachen sich für ein Ende der Waffengewalt im Tschad aus.

Der Verteidigungsminister vereinbarte mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, in den nächsten Wochen in New York zusammenzutreffen.

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