Vorarlberger Firma mit ECONOVIUS ausgezeichnet

LR Rein: Gradmesser für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe

Wien (VLK) - Das Bludenzer Unternehmen Tribovent erhält heute, Mittwoch, in Wien den ECONOVIUS. Dieser Sonderpreis wird von der Wirtschaftskammer Österreich für besondere Innovationsleistungen eines kleinen oder mittleren Unternehmens verliehen. Wirtschaftslandesrat Manfred Rein freut sich über diese Auszeichnung eines heimischen Unternehmens, "denn Preise wie der Econovius oder der Innovationspreis des Landes sind Gradmesser für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe".

Tribovent erhielt den ECONOVIUS für die Entwicklung einer neuen elektroinduktiven Erhitzungsmethode zur Umwandlung von problematischen Reststoffen oder hochbelasteten Abfallstoffen zu Wertstoffen mittels Hochtemperatur-Reaktion. "Durch diese ausgeklügelte und ressourcenschonende Methode wird nicht nur die umweltproblematische Deponierung der Feinstäube vermieden, es entsteht zudem ein wertvoller Rohstoff", betont Landesrat Rein.

Die Leistungen des Unternehmens wurden auch schon von Landesseite gewürdigt: Bei der Verleihung des Innovationspreises 2006 des Landes Vorarlberg erhielt Tribovent einen Anerkennungspreis.

Staatspreis Innovation

Gemeinsam mit dem ECONOVIUS wurde Mittwochabend auch der Staatspreis Innovation vergeben. Dieser Preis wird heuer zum 28. Mal vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit verliehen und ging an das burgenländische Lichttechnikunternehmen Lumitech. Das von der Lumitech entwickelte LED-Modul als Ersatz für Glühbirnen ermöglicht eine Energieeinsparung von bis zu 85 Prozent gegenüber herkömmlichen Lösungen bei einer über 30 Mal längeren Lebensdauer.

Insgesamt haben sich heuer 529 Unternehmen um den Staatspreis für Innovation beworben. Die Nominierung erfolgte durch die Bundesländer, erstmals wurden heuer je Bundesland - im Zuge der Landes-Innovationspreise - drei Teilnehmer für den Staatspreis vorgeschlagen. Insgesamt sechs Unternehmen wurden von der Jury für den Staatspreis nominiert und von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein mit einer Nominierungsurkunde ausgezeichnet.

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