Berufsverbot für diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, Pflegehelfer und Sozialberufe in der 24-Stunden-Betreuung-Neu

Presseaussendung der Bundesvertretung Landesanstalten und Betriebe

Linz (OTS) - Der Vorsitzende der Bundesvertretung Gesundheits- und Sozialberufe in der GÖD, Johann Hable, ist entsetzt über den Begutachtungsentwurf des Gesundheitsministeriums betreffend die Neuregelung der 24-Stunden-Dienste zu Hause.

Hable: Es ist unerhört dass das professionell ausgebildete Pflegepersonal (mit 4600 Ausbildungsstunden) und die professionell ausgebildeten Sozialberufe in der 24. Stunden-Betreuung (Begutachtungsentwurf) nicht mehr vorkommen.

Professionelle Pflege soll durch ungelernte Kräfte ersetzt werden. Hable fordert das zuständige Gesundheitsministerium sowie das Sozialministerium und die Bundesregierung auf, die Diskriminierung des Berufstandes der Pflege und Sozialarbeit unverzüglich einzustellen.

Wir fordern sofortige Verhandlungen mit der Gesundheitsministerin und dem Sozialminister!

1. Schadensbegrenzung
2. Ausbildung für Betreuer die Pflegearbeit leisten sollen
3. Begleitende Kontrolle.
4. Qualitätskriterien

Sollte auf unsere Forderungen nicht eingegangen werden, sind wir gezwungen, gewerkschaftliche Maßnahmen zu ergreifen, denn alte, behinderte und kranke Menschen brauchen professionelle und
leistbare Pflege.

Dänemark ist als Beispiel heranzuziehen. Die dänische Regierung gönnt ihren kranken, älteren und behinderten Menschen qualifizierte Pflege, Betreuung und medizinische Versorgung. Die österreichische Bundesregierung wird aufgefordert, dem Beispiel Dänemarks zu folgen!

Die Bundesvertretung erhält hunderte Anrufe von Bediensteten der betroffenen Berufsgruppen, die sich gegen diesen Begutachtungsentwurf verwehren und uns auffordern, unverzüglich und nachhaltig für den Erhalt der professionellen Pflege und Sozialberufe einzutreten.

Mit freundlichen Grüßen!

Johann Hable
Vorsitzender der Bundessektion Landesanstalten u. Betriebe in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst

Rückfragen & Kontakt:

Johann Hable
Mobil: 0664/2435335

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