Hofer: Ökostromgesetz behindert Ausbau der Erneuerbaren Energien in Österreich!

FPÖ kündigt fertigen Entwurf für ein österreichisches Erneuerbare-Energien-Gesetz an, das im Nationalrat eingebracht werden wird

Wien (OTS) - "Weltweit erfreut sich die Windkraft erhöhter Aufmerksamkeit und massiv erhöhter Zuwendungen", berichtet FPÖ-Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer. "Nur in Österreich gehen die Uhren, dank der fatalen Novelle des Ökostromgesetzes von 2006, anders, nämlich zurück."

Global habe die Windkraft im vergangenen Jahr um 30 Prozent zugelegt, so Hofer. In Europa seien 13 Milliarden Euro in Windkraftprojekte investiert worden. "In Österreich wurden daran gemessen lächerliche 10 Windkraftanlagen mit insgesamt 19,5 MW errichtet, wogegen es in den Jahren 2003 bis 2006 durchschnittlich 100 Anlagen mit der zehnfachen Leistungskapazität waren. Die Novelle des Ökostromgesetzes hat den Ausbau damit auf ein Zehntel des ursprünglichen Wertes reduziert. Selbst einem unbedarften Rechner wird auffallen, dass hier etwas schiefläuft."

Die mittlerweile in Europa installierten Windstromanlagen erzeugten bereits die doppelte Menge des gesamten österreichischen Strombedarfes, erläutert Hofer. Dies zeitige als direkte Auswirkung die Einsparung von 90 Millionen Tonnen CO2, was wiederum den gesamten Treibhausgasemissionen Österreichs entspreche.

Abschließend hält der freiheitliche Umweltsprecher fest: "Die deutlichsten Steigerungsraten sind aus nachvollziehbaren Gründen in Ländern gegeben, die Ökostrombetreibern stabile Rahmenbedingungen bieten. In Österreich ist das nicht der Fall. Neue Ökostromanlagen werden kaum errichtet und unsere Abhängigkeit von Energieimporten steigt. Die Wertschöpfung bleibt nicht im Land, sondern unser Geld fließt in die Fremde. Eine umfassende Reparatur des haarsträubend novellierten Ökostromgesetzes ist deshalb dringendst geboten. Die Grundlagen dafür wird die FPÖ im Dienste Österreichs und seiner künftigen energiepolitischen Versorgungsfähigkeit ausarbeiten."

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