MedUni Wien unterstützt politische Forderungen des Wissenschaftsrates zur Stärkung der Position der MedUnis im "Gesamtunternehmen Universitätskliniken"

Forschungsergebnisse und Schwerpunktbildungen der MedUni Wien trotz schwieriger Rahmenbedingungen international exzellent

Wien (OTS) - Die Medizinische Universität Wien unterstützt nachdrücklich die Forderung nach Stärkung der Position der Universitäten im Betrieb der Universitätskliniken, wie dies in einem heute öffentlich gewordenen Evaluationsbericht des Österreichischen Wissenschaftsrates über die Struktur und Entwicklung der Medizinischen Universitäten gefordert wird. Bei Mitsprache und Steuerung des Betriebs der Universitätskliniken im jeweiligen Verband mit den landeseigenen Krankenanstaltenträgern gibt es nach wie vor Veränderungsbedarf.

"Wir brauchen mittelfristig gesehen sicher ein verstärktes Mitspracherecht bei der strategischen Ausrichtung der Entwicklungspläne für die Krankenversorgung an unseren Universitätsklinken, um unserem zentralen gesetzlichen Auftrag für bestmögliche Forschungsaktivitäten noch besser entsprechen zu können. Dafür werden wir in Zukunft noch mehr als bisher um die politische Unterstützung aller Entscheidungs- und Verantwortungsträger in Bund und Land werben", so Rektor Wolfgang Schütz.

Trotz dieses vom Wissenschaftsrat zurecht benannten strukturellen "Entwicklungshemmnisses" konnte die Medizinische Universität Wien durch ihre Profil- und Schwerpunktbildung und durch die leistungsbezogenen Mittelzuteilungen schon in den ersten vier Jahren ihres Bestehens (seit 2004) eine deutliche Steigerung ihrer Forschungsleistungen erreichen. Allein bei den Drittmitteleinnahmen aus Forschung konnte etwa eine Steigerung von 50% erreicht werden. In einem innerdeutschen Vergleich nimmt die MedUni Wien mit diesen Einnahmen bereits jetzt Platz drei unter 36 deutschen Medizinischen Universitäten bzw. Fakultäten ein. Ebenso erfolgreich war die MedUni in den letzten Jahren bei Erfindungsmeldungen für die Patentverwertung und belegt hier in Österreich - gemeinsam mit der TU Wien - , wie auch im deutschsprachigen Raum unter den medizinischen Universitätseinrichtungen bereits die Spitzenposition. Auch bei der Anzahl an Sonderforschungsbereichen und Doktoratskollegs hat die MedUni Wien einen Spitzenplatz in Österreich eingenommen. Bei dem nach Leistungskriterien mit dem Wissenschaftsministerium verhandelten Globalbudget für die Jahre 2007-09 zählte die MedUni Wien 2007 deshalb auch bei den staatlichen Mittelzuweisungen mit zu den Gewinnern unter Österreichs Universitäten.

"Unter den gegebenen schwierigen Bedingungen der noch immer nicht zufrieden stellend gelösten Kompetenzproblematik für den Betrieb der Universitätskliniken ist dieses international herzeigbare Leistungsergebnis wohl ein Beleg dafür, dass wir mit unserer Forschungspolitik auf dem richtigen Weg sind, " so Rektor Wolfgang Schütz abschließend.

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