KAV: Patient mit Rissen im Schambeim auf der Psychiatrie

Wien (OTS) - Aus aktuellem Anlass informiert der KAV über folgende Situation aus dem Frühjahr 2007. Am 16. Mai vergangenen Jahres wurde ein 31jähriger Patient nach einem polizeibekannten Sturz auf einer psychiatrischen Station des Otto-Wagner-Spitals aufgenommen. Aufgrund der akuten Selbst- und Fremdgefährdung, die selbstverständlich auch gerichtlich bestätigt und laufend überprüft wurde, musste der Patient in den ersten Tagen immer wieder fixiert werden. Am 18. Mai klagte der junge Mann erstmals über Schmerzen im Hüftbereich. Er wurde umgehend vom diensthabenden Arzt untersucht. Diese erste Untersuchung zeigte keine Ergebnisse. Der Patient war gut mobil und in den folgenden Tagen zudem schmerzfrei. Als der Patient rund zehn Tage später jedoch erneut von Schmerzen im Hüftbereich berichtete, wurden Röntgenuntersuchungen in der Unfallabteilung des Wilhelminenspitals veranlasst. Dabei wurden unkomplizierte Risse im Schambein festgestellt. Die Therapie in einem solchen Fall besteht aus weiterer voller Mobilisation und unterstützender Schmerztherapie bei Bedarf und wurde auch entsprechend durchgeführt. (Schluss) bw

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