Volkshilfe NÖ: Kompetenz-Erweiterung 24-Stunden-Betreuung gefährdet qualifizierte Arbeitsplätze

Wiener Neustadt (OTS) - Die illegale Betreuungssituation wurde im ersten Schritt in legale umgewandelt. Im zweiten sollen nun auf Basis der Bartenstein/Kdolsky-Vorlage die Kompetenzen der selbstständigen PersonenbetreuerInnen so massiv erweitert werden, dass die Arbeitsplätze der Berufsgruppen in der Pflege zuhause (Heimhilfen, AltenfachbetreuerInnen und PflegehelferInnen) massiv gefährdet werden.

"Grundsätzlich sagen wir ja zu einer Kompetenzerweiterung bei Körperpflege und Nahrungsgabe und finden diese sinnvoll", meint der Präsident der Volkshilfe NÖ Ewald Sacher zu dem Entwurf, "doch muss durch ausgebildetes Personal, wie ÄrztInnen oder diplomiertem Pflegepersonal, gesichert sein, dass keine gesundheitlichen Gefahren für die betreuten Menschen entstehen. Auch müssen den ausgebildeten MitarbeiterInnen der Sozialberufe wie z. B. Heimhilfen mindestens dieselben Kompetenzen wie PersonenbetreuerInnen zugestanden werden. Immerhin absolvieren diese umfassende theoretische und praktische Ausbildungen."

Die Volkshilfe NÖ beschäftigt im Bereich Pflege und Betreuung rund 1000 MitarbeiterInnen. Seit kurzem vermittelt sie auch PersonenbetreuerInnen. Diese werden jedoch im Vorfeld von qualifizierten MitarbeiterInnen geschult. Die Qualität der Betreuung wird durch die Begleitung durch Fachkräfte sichergestellt.

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