Burgenländische Lumitech gewinnt Staatspreis Innovation

Innovationspreis des Wirtschaftsministeriums erstmals an burgenländisches Unternehmen

Wien (OTS) - Das burgenländische Lichttechnikunternehmen Lumitech wurde bei der heutigen Gala im Museumswartier mit dem 28. Staatspreises Innovation des Wirtschaftsministeriums ausgezeichnet.Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein betonte anläßlich der Staatspreisverleihung die wichtige Rolle der Innovation für die Entwicklung der österreichischen Wirtschaft:
"Österreich gewinnt als Forschungs- und Entwicklungsstandort zunehmende Bedeutung. " Daher sei es ihm ein besonderes Anliegen, die positive Entwicklung durch eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik weiter zu stärken: "Die österreichischen F&E-Ausgaben betrugen 2007 bereits an die 7 Milliarden Euro. Unser Ziel ist es, die Quote der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen von 2,54% im Jahr 2007 auf 3% bis 2010 anzuheben ", so Minister Bartenstein.

Staatssekretärin Christine Marek betonte vor allem die Bedeutung der Innovation für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. "Innovation schafft Arbeit, schafft Wachstum", so die Botschaft von Marek. "Gerade die Umsetzung von betrieblicher Forschung und Entwicklung in marktfähige, innovative Produkte ist der Wachstumsmotor der Zukunft. Wissenskapital wird damit zur wichtigsten Basis für eine nachhaltige Entwicklung".

Minister Bartenstein zeigte sich besonders erfreut ,dass im heurigen Jahr erstmals ein burgenländisches Unternehmen mit dem Staatspreis Innovation ausgezeichnet wurde. Das von der Lumitech Produktion- und Entwicklung GmbH entwickelte LED-Modul als Ersatz für Glühbirnen ermöglicht eine Energieeinsparung von bis zu 85% gegenüber herkömmlichen Lösungen bei einer über 30 Mal längeren Lebensdauer. Darüber hinaus kann mit dem Lumitech-Produkt die Lichtfarbe stufenlos verändert werden. Das burgenländische Unternehmen bietet mit seiner Innovation eine höchst interessante Alternative zu Energiesparlampen, die auf Grund des oftmals enthaltenen Quecksilbers auch Entsorgungsprobleme verursachen können. "Lumitech ist ein hervorragendes Beispiel für österreichische Kompetenz im Bereich Klimaschutz", so der Minister. Vor dem Hintergrund der ambitionierten Klimaziele der EU weise gerade die Innovations-Exzellenz österreichischer Spezialunternehmen im Umwelt- und Energietechnikbereich einen Weg für die industriepolitische Zukunft, ist Bartenstein überzeugt.

Die Kraft der Innovation - der Staatspreis

Der Staatspreis Innovation wird jährlich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit für das innovativste österreichische Unternehmen ausgelobt. Durch den Staatspreis Innovation werden die Ergebnisse betrieblicher Forschung und Entwicklung sichtbar und greifbar, so der Bundesminister. Der Nutzen der Innovationen müsse für die Gesellschaft klar erkennbar sein. Insgesamt haben sich heuer 529 Unternehmen um den Staatspreis für Innovation beworben. Die Nominierung erfolgte durch die Bundesländer, erstmals wurden heuer je Bundesland - im Zuge der Landes-Innovationspreise - drei Teilnehmer für den Staatspreis vorgeschlagen. Insgesamt sechs Unternehmen wurden von der Jury für den Staatspreis nominiert und im Rahmen der Gala mit einer Nominierungsurkunde ausgezeichnet.

ECONOVIUS geht an Vorarlberger TRIBOVENT und oberösterreichische ECON Maschinenbau

Mit dem ECONOVIUS, dem Sonderpreis der Wirtschaftskammer Österreich für eine besondere Innovationsleistung eines kleinen oder mittleren Unternehmens, wurden heuer zwei Unternehmen ausgezeichnet. Das Vorarlberger Unternehmen TRIBOVENT erhielt den ECONOVIUS für die Entwicklung einer neuen elektroinduktiven Erhitzungsmethode zur Umwandlung von problematischen Reststoffen oder hochbelasteten Abfallstoffen zu Wertstoffen mittels Hochtemperatur-Reaktion. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die oberösterreichische ECON Maschinenbau für ihr System zur Unterwassergranulierung, das sich durch geringeren Energieverbrauch und Wartungsaufwand von etablierten Systemen unterscheidet.

Der ECONOVIUS wurde von Wirtschaftskammerpräsiden Christoph Leitl überreicht. Gerade der KMU-Bereich sei der Wachstums- und Jobmotor Österreichs, betonte Leitl. Die herausragenden Einreichungen zum Econovius - auf Grund derer der Preis heuer sogar an zwei Unternehmen vergeben wurde - seien ein eindrucksvoller Beleg für die Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen, so der Wirtschaftskammerpräsident.

Der Staatspreis Innovation und der ECONOVIUS werden von der österreichischen Finanzierungs- und Förderbank austria wirtschaftsservice im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit ausgerichtet. Die Gala zum Staatspreis Innovation wird seit Jahren von der österreichischen Nationalbank und dem Glasspezialisten Lobmeyr unterstützt.

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