VP-Gerstl: "Grüner Ideenklau als Ablenkungsmanöver von autofahrerfeindlicher Politik"

Grüne Welle für Wien wäre geeignete Maßnahme gegen Verkehrslärm

Wien (VP-Klub) - "Mit einer Schrecksekunde von fast vier Monaten haben die Grünen das Thema Lärmschutz für sich entdeckt. Die ÖVP Wien hat bereits im Oktober des vergangenen Jahres ein Bündel an Lärmschutzmaßnahmen gefordert. Wenn die Grünen nun halbherzig nachziehen, ist das nichts anderes als Ideenklau, um von der eigenen autofahrerfeindlichen Politik abzulenken", kritisiert der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl, anlässlich der heute präsentierten Pläne der Grünen für eine Lärmstopp-Kampagne.

Eine wirkungsvolle und leicht zu realisierende Maßnahme gegen Verkehrslärm wäre aus Sicht Gerstls die zügige Umsetzung der von Stadtrat Schicker lange versprochenen Grünen Welle für Wien. "Unser Motto hierbei ist: Grüne Welle statt Grüner Politik. Der durch die schlecht koordinierten Ampelschaltungen verursachte Stop-and-Go-Verkehr ist nicht nur Verursacher eines erhöhten Schadstoffausstoßes der KFZ, sondern auch eine erhebliche Lärmquelle. Es nützt wenig, die Geschwindigkeit um 10 oder 20 km/h zu reduzieren, wenn die anderen Parameter der Umweltbelastung außer Acht gelassen werden", so Gerstl. Außerdem müsse die Stadt Wien dafür sorgen, dass den Bürgerinnen und Bürgern rechtlich verbindliche Mittel zur Verfügung stehen, um Lärmschutzmaßnahmen auch tatsächlich durchsetzen zu können.

"Wir müssen Wien für die Wienerinnen und Wiener lebenswerter machen! Da stimmen wir mit den Grünen überein. Aber bitte mit innovativen und menschenfreundlichen Lösungen und sicher nicht durch mobilitätsfeindliche Politik, wie sie Maresch und seine Grünen Freundinnen und Freunde seit Jahren betreiben", schloss Gerstl.

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