Morak: Herr Minister Buchinger, wo bleibt ihr Einsatz für die ORF- GebührenzahlerInnen?

ÖVP-Mediensprecher kritisiert gebührenpflichtige Freischaltung für Satellitenkunden

Wien, 06. Februar 2008 (ÖVP-PK) „Der ORF sichert sich durch seine unverfrorene Vorgangsweise ein millionenschweres Körberlgeld“, kritisiert ÖVP-Mediensprecher Franz Morak die Freischaltgebühr von 18 Euro für alle Satellitenkunden. „Der ORF ist gesetzlich zur Vollversorgung verpflichtet“, erinnert Morak. Dazu gehören nicht nur jene ORF-Seher/innen, die via Hausantenne oder Kabel dabei sind, sondern auch die Sat-Kunden. „Dennoch kassiert der ORF für die Freischaltung der digitalen Sat-Haushalte, die schon bald die Mehrheit der ORF-Kunden ausmacht“, so Morak. Zuletzt lukrierte der ORF auf diesem Weg um die 20 Millionen Euro -„zu Unrecht“, wie Morak betont. ****

Morak fordert nun ORF-Generaldirektor Wrabetz auf, den Leuten ihr Geld zurück zu geben. Der ÖVP-Mediensprecher verweist beispielsweise auf „Premiere“ – „bei beiden Sendern kostet die Satellitenkunden die Freischaltung keinen Cent“, so Morak. Etwa auch bei Bankomatkarten sei eine Freischaltung kostenfrei. „Das muss auch für die ORF-Kundinnen und Kunden gelten“, so Morak.

Zudem sieht Morak auch Konsumentenschutzminister Buchinger gefordert. "Was sagen Sie dazu, Herr Minister, dass die ORF-Gebührenerhöhung zusammen mit der 18-Euro-Freischalt-Gebühr bereits ein Drittel Ihrer geforderten 100 Euro Einmalzahlung ausmacht?", schließt Morak.

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