Mit Innovationen zum Erfolg: Econovius holt hochinnovative Kleinbetriebe vor den Vorhang

WKÖ-Präsident Leitl zeichnete Preisträger aus Vorarlberg und O.Ö. aus - Festveranstaltung im Museumsquartier zur Econovius- und Staatspreisverleihung

Wien (PWK095) - Im festlichen Rahmen des Museumquartiers wurden Mittwoch Abend in Wien die beiden Gewinner des "Econovius" von Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl ausgezeichnet. Mit diesem Sonderpreis der Wirtschaftskammer werden beispielgebende Innovationsleistungen kleiner oder mittlerer Unternehmen gewürdigt.

Wegen der hohen Qualität der zahlreich eingereichten Innovationsprojekte hatte die Jury heuer erstmals beschlossen, den ersten Preis zwei Unternehmen zuzuerkennen. Von Wirtschaftskammer und Wirtschaftsministerium wurde das Preisgeld für den Econovius auf zweimal 10.000 Euro verdoppelt.

Econovius-Preisträger sind das Vorarlberger Unternehmen Tribovent (www.tribovent.at) und die oberösterreichische Firma ECON Maschinenbau (www.econ.co.at). Tribovent hat ein neues Verfahren zur elektroinduktiven Erhitzung und Umwandlung von Problemreststoffen oder hochbelasteten Abfallstoffen in Wertstoffe entwickelt. Der oberösterreichische Maschinenbauer entwickelte ein Verfahren zur Unterwassergranulierung von Kunststoffen mit geringerem Energieverbrauch, geringem Wartungsaufwand und hoher Prozess-Sicherheit.

Präsident Leitl anlässlich der Preisverleihung: "Jeder kann innovieren. Das zeigen die neun Econovius-Nominierten der Bundesländer aus den unterschiedlichsten Branchen. Besonders beeindrucken heuer die Kreativität, Kompetenz und Professionalität in der Umsetzung am Markt. Die Preisträgen zeigen mustergültig, wie sich mit Innovationen neue Märkte und Wachstumspotenziale für die gesamte Wirtschaft erschließen lassen".

Der Econovius wird als Sonderpreis für das innovativste kleine Unternehmen seit 2003 gleichzeitig mit dem Staatspreis für Innovation des Wirtschaftsministeriums verliehen. Damit wird den zum Teil hochinnovativen Kleinbetrieben - oft "Start-ups" oder Spin-Offs" und/oder Technologieführer in besonderen Marktnischen mit hohem Wachstumspotenzial - mehr Präsenz gegeben.

Wirtschaftsminister Martin Bartenstein verlieh bei der Festveranstaltung im Museumsquartier, zusammen mit der austria wirtschaftsservice GmbH, den Staatspreis für Innovation 2007 an die burgenländische Firma Lumitech (www.lumitech.at). Leitl gratulierte dem Gewinner des Staatspreises ausdrücklich für seine außerordentliche Leistung bei der Umsetzung von Ergebnissen der Grundlagenforschung in marktgängige Produkte.
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Österreichische Unternehmen zählen, so Leitl weiter, im europäischen Vergleich zu den innovationsfreudigsten. Laut EU-Community Innovation Survey liegen die heimischen Betriebe in Europa mit einem Anteil von 53 Prozent "innovationsaktiver Unternehmen" knapp hinter ihren deutschen Kollegen. "Eine gute Ausgangsbasis für künftige Erfolge"’, freute sich Leitl.

Die Nominierten zum Econovius werden aus den Einreichungen zum Staatspreis für Innovation - diesmal rund 600 - ausgewählt. Jedes Bundesland nominiert einen Econovius-Kandidaten. Bei der Veranstaltung im MQ wurden neben den beiden Preisträgern auch die Leistungen der übrigen sieben Nominierten dem zahlreich erschienenen Festpublikum per Video-Film präsentiert. (hp)

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