ARBÖ: Ja zu Einfrieren der Gebühren und zur Treibstoff-Branchenuntersuchung

Steuerreform muss überfälligen Ausgleich für Pendler bringen

Wien (OTS) - Mit 6,2 im November und 7,1 Prozent im Dezember sind die Autokosten doppelt so hoch ausgefallen wie die allgemeine Teuerung. "Autofahren wurde zum Luxus, den sich viele Pendler und berufstätigen Menschen fast nicht mehr leisten können", kritisiert ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil. Der ARBÖ begrüßt zwar, dass der Vignettenpreis und andere Gebühren (Führerschein, Reisepass) künftig eingefroren werden sollen, drängt jedoch mit Vehemenz auf eine Erhöhung des Kilometergeldes (von 38 auf 44,5 Cent), der Pendlerpauschalen und des Verkehrsabsetzbetrages im Zuge der nächsten Steuerreform.

"Man darf die fleißigen Menschen nicht noch dafür bestrafen, dass sie kilometerlange Fahrten in Kauf nehmen, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen. Die beschlossene Erhöhung des Pendler-Zuschlags für geringfügig Beschäftigte allein ist zu wenig", fügt der ARBÖ-Geschäftsführer hinzu.

Ausdrücklich begrüßt der ARBÖ die geplante Branchenuntersuchung auf dem Treibstoffpreis-Sektor, die mehr Transparenz und Kontrolle beim Zustandekommen der Treibstoffpreise bringen soll. Leo Musil:
"Gerade jetzt müssen wir wieder feststellen, dass die Zapfsäulenpreise in Österreich kurz vor den Semesterferien wieder angehoben werden, obwohl sie am Spotmarkt sinken. Es ist höchste Zeit, die vom ARBÖ vorgeschlagenen Untersuchungsschritte der Bundeswettbewerbsbehörde zu unterstützen und die Schlagkraft dieser Behörde auch entsprechend zu stärken". Zudem ist Österreich gefordert auch auf EU-Ebene Initiativen zu ergreifen, um mehr Licht ins Dunkel der Treibstoffpreise zu bringen".

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