FP-Schock: Die Wiener Arbeitsmarktdaten geben noch keinen Anlass zur Freude!

Arbeitslosenrate weiterhin viel zu hoch

Wien, 06-02-2008 (fpd) - Für mehr Hilfe für arbeitslose Frauen und Jugendliche plädiert heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, DDr. Eduard Schock angesichts der immer noch viel zu hohen Arbeitslosenrate. Die neuen Arbeitsmarktdaten des AMS würden deutlich zeigen, dass es Wien massiv an wirksamen Konzepten gegen Jugend- und Frauenarbeitslosigkeit mangle.

Schock warne explizit davor, die Arbeitslosenzahlen optimistisch zu deuten und zu glauben, das exorbitant hohe Problem Arbeitslosigkeit gehe deutlich zurück. Realität sei nämlich, dass die Zahlen die Tatsache verschweigen, dass nun viele Menschen, aber gerade Frauen bzw. Mütter in so genannten "Mc-Jobs" untergebracht würden, was die Statistik eklatant verfälsche. Ob den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt tatsächlich geholfen ist, wenn sie in schlecht bezahlten Teilzeitjobs untergebracht werden und dadurch weiterhin mit einem geringen finanziellen Einkommen ihr Leben bestreiten müssen, sei mehr als fraglich. Es dürfe nicht zur Normalität werden und dürfe auch nicht in unserem Interesse liegen, den Trend zum "Zweit- bzw. Mehrfachjob" nach amerikanischem Muster voranzutreiben. Immer mehr Menschen würden bereits versuchen, sich mit jenen "Mc-Jobs" über Wasser zu halten, was angesichts der enormen Teuerungen der letzten Zeit nicht gerade als leichte Übung zu bezeichnen sei, kritisiert Schock.

Es liege längst in der Hand der roten Stadtregierung, den Menschen in Wien unter die Arme zu greifen und ihnen zu helfen. Die Arbeitslosenquote bei Frauen sei mit knapp 30.000 erschreckend hoch. Würden sich die Rathaussozialisten endlich Gedanken über die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen in der Bundeshauptstadt machen, so würden die Arbeitslosenzahlen vermutlich tatsächlich weniger werden. Desweiteren trage es nicht gerade zu einer Verbesserung der Situation bei, wenn zumeist im Baugeschäft, statt unserer eigenen, Firmen aus dem Ausland engagiert werden.

Die Arbeitsmarktdaten zeigen alles andere als ein rosiges Bild der Wiener Situation. Es sei höchst an der Zeit, dass die SP-Stadtregierung dieser Negativentwicklung endlich wirksam entgegensteuere, so Schock abschließend. (Schluss) hn

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