Unwettergeschädigte brauchen echte Hilfe und keine Showauftritte

LR Rohr: Katastrophenhilfe darf nicht zum parteipolitischen Megaevent verkommen

Klagenfurt (SP-KTN) - Landesrat Reinhart Rohr warnte heute, Mittwoch, davor, die Folgen von Sturmtief "Paula" in Kärnten zu einem parteipolitischen Megaevent zu machen. Dutzende Hubschrauberflüge mit Kamerateams und Fotografen im Gepäck seien nicht die Art von Hilfe, die die Geschädigten wirklich brauchen können. Vielmehr gehe es darum, nach einer seriösen Einschätzung der Lage und einer raschen Schadenserhebung gezielt die notwendigen Maßnahmen einzuleiten. Inszenierte Auftritte im Scheinwerferlicht seien in dieser Situation eher kontraproduktiv, sagte Rohr.

Bei aller Dramatik des Schadensausmaßes - vor allem im forstwirtschaftlichen Bereich - sollte allen bewusst sein, dass hyperaktive Politikerauftritte in letzter Konsequenz sogar mehr Schaden als Nutzen anrichten können, gibt Rohr zu bedenken. Der Markt reagiere auf alle Meldungen und Entwicklungen äußerst sensibel, was sich unmittelbar auf die Preisentwicklung auswirke. Sturm "Paula" habe schon am Tag danach Auswirkungen auf den Holzpreis gezeigt, so Rohr. Aufgeregtheit heize die Situation nur noch weiter an und verschlechtere zusätzlich unnötig die Lage der Geschädigten. Vielmehr sollte behutsam und mit viel Vernunft ein Maßnahmenpaket geschnürt werden, damit das Helfen auch wirklich zur Hilfe wird und nicht den geschädigten als Bumerang auf den Kopf fällt, sagte Rohr. (Schluss)

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