Grüne wollen Bau der Marchfeld Schnellstraße verhindern!

Rudolf Praher, RFW-Niederösterreich: "Die Marchfelder Wirtschaft wurde lange genug im Stich gelassen, es ist dringend an der Zeit für die S8!"

Wien (OTS/RFW) - Nicht nur, dass sich das schwarze
Niederösterreich und das rote Wien 30 Jahre nicht durchringen konnten für das Marchfeld und seine Unternehmer eine Verkehrs- und Wirtschaftsanbindung an Wien zu planen, wurde dadurch auch die "Ost-Öffnung" verschlafen. Jetzt, 15 Jahre zu spät, kommt endlich eine Anbindung nach Wien und Bratislava, die die Grünen und hier allen voran Frau Petrovic verhindern wollen. "Die Wirtschaft in diesem Teil Österreichs war bisher immer im Hintertreffen und quasi vom Rest der österreichischen Wirtschaftswelt abgeschnitten. Wir haben kaum Fremdenverkehr, wir haben zu wenig Arbeitsplätze, die Pendler brauchen bis zu zwei Stunden zu ihrem Arbeitsplatz nach Wien (bei 25 km Luftlinie), geographisch kann die ÖBB den Nahverkehr nicht abdecken! Die Bewohner des Marchfeldes wurden lang genug im Stich gelassen, der Bau der S 8 ist dringend notwendig, und darf nicht mehr aufgeschoben werden", fordert Praher, Mitglied im Landesvorstand des RFW-Niederösterreich, RFW-Bezirksobmann und Gewerbetreibender in Gänserndorf.

In diversen Interviews haben die Grünen, wie auch SPÖ und ÖVP, bewiesen, dass die Bewohner und Unternehmer des Marchfeldes nur in Wahlzeiten für sie interessant sind: "Wir sind gut genug für die Windenergie-Lobby, dürfen den Aushub der Wiener Großbaustellen deponieren, uns über den Ausbau des Flughafens Schwechat freuen (Fluglärm), sollen aber auf einem Straßennetz fahren dessen Zustand dem Rumänischen gleichzusetzen ist", beschwert sich Praher über die Landespolitik und fordert gleichzeitig: "Liebe Frau Petrovic, ziehen Sie bitte nicht in den NÖ Landtag ein, sondern kümmern Sie sich lieber um eine vernünftige Donauquerung zwischen Schwechat und Groß Enzersdorf oder bewahren Sie die Donauauen vor dem Austrocknen indem sie eine ökologisch gute Staustufe in Hainburg planen - Ihre Vorgänger haben ja bewiesen, dass Verhindern auch keine Lösung ist! Wir sind mit unserem Landeshauptmann schon genug gestraft - denn dieser setzt sich, so wie es derzeit aussieht, auch nicht sonderlich für die niederösterreichischen Wirtschaftstreibenden ein, denn nach den Wahlen soll allem Anschein nach das Projekt S8 verschoben oder gar eingestellt werden. Wir vom RFW-Niederösterreich werden uns aber mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln einsetzen, dass der Bau der Marchfeld Schnellstraße alsbald beschlossen wird und rasch über die Bühne geht!"

Mit mehr oder weniger freundlichen Grüßen
Rudolf Praher - Unternehmer und "Marchfeldbewohner"

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