Pressegespräch zur Eröffnung der ITnT 2008

Wien (OTS) - Zum heutigen Pressegespräch im Zuge der Eröffnung der ITnT 2008 trafen sich hochkarätige Gäste aus Politik und Wirtschaft, um sich über die aktuellen Trends und Entwicklungen der IKT-Branche zu informieren und auszutauschen.

Staatssekretärin Heidrun Silhavy eröffnete die Gesprächsrunde, zu der auch Ina Gudele, Minister for Special Assignments for Electronic Government Affairs aus Lettland, geladen war. Die teilnehmenden Vertreter der Wirtschaftspartner, Matthias Limbeck, Geschäftsführer der Reed Exhibitions Messe Wien; Leo Steiner, IBM Österreich; Franz Geiger, Siemens AG Österreich; Christian Maranitsch, Microsoft Österreich sowie Benno F. Weißmann, SAP, standen den Journalisten für anschließende Fragen zur Verfügung.

Staatssekretärin Heidrun Silhavy: "Es freut mich ganz besonders, dass wir auch heuer mit der Plattform Digitales Österreich und seinen Partnern aus Verwaltung und Wirtschaft hier vertreten sind. Besonders begrüßen möchte ich auch meine Amtskollegin Ministerin Ina Gudele aus Lettland und Ihre Delegation."

"Über 80% der Unternehmen nutzen bereits online E-Government-Services und auch immer mehr BürgerInnen sind elektronische KundInnen der Verwaltung", freute sich die Staatssekretärin auf der ITnT und hob hervor: "Daher ist unser Europameister-Titel im E-Government ein Auftrag zur Fortsetzung der erfolgreichen und gemeinsamen Strategie von Bund, Ländern, Städten, Gemeinden und Wirtschaft unter der Flagge der Plattform Digitales Österreich"

Der digitale Amtshelfer HELP.gv.at informiert und berät schnell, unbürokratisch, einfach und in höchster Qualität. Formulare werden ausgegeben und Freischaltungen der Bürgerkarte angeboten. Das ist wirkliches Bürgerservice in höchster Qualität, welches auf alle 2.357 Gemeinden ausgedehnt werden muss. Daher gibt es ein spezielles kostenloses Gemeindepaket von HELP.gv.at mit interaktiven Formularen, tagesaktuellen Informationen und einem Tool für die online Terminreservierung am Amt. Diese Informationen sollen allen jederzeit zur Verfügung stehen - falls jemand die Infrastruktur nicht zu Hause oder im Büro zur Verfügung stehen hat, sind die Multimedia Säulen eine wichtige Alternative.

HELP.gv.at wird seine Services auch in Richtung Personalisierung und Regionalisierung ausbauen. Damit können alle relevanten Verwaltungsinformationen und Verfahren noch zielgerichteter an die Bürgerinnen und Bürger herangetragen werden.

"Die Konzepte für die Nutzung dieser Vorteile von HELP.gv.at für das Gesundheitsportal werden gerade ausgearbeitet. Weiters sind wir in Zusammenarbeit mit dem BMF bemüht, die Vorteile von HELP.gv.at und FinanzOnline in einem Unternehmensportal zu vereinen und auch der Wirtschaft ein entsprechendes Angebot zur Verfügung zu stellen", betonte Silhavy, "Der Bund hat ein immer größer werdendes Angebot und auch der Hauptverband der Sozialversicherungen ist mit zahlreichen online Anwendungen ein wichtiger Partner im E-Government."

Ein zentrales Element im österreichischen E-Government ist die Bürgerkartenfunktion. Sie ist der elektronische Ausweis und die elektronische Unterschrift. FinanzOnline, Strafregisterbescheinigung, Meldebestätigung, Bauanzeige, Geburtsurkunde, Gewerbeschein, Heiratsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, und vieles mehr kann mit der Bürgerkarte rund um die Uhr, an 7 Tagen in der Woche, oft binnen weniger Minuten vollständig elektronisch erledigt werden.

Seit Mitte Jänner ist die neue Bürgerkartenfunktion auf der e-card verfügbar und eine online Freischaltung möglich. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.digitales.oesterreich.gv.at

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