Bauernbund: SPÖ verunsichert mit falschen Zahlen

Kaltenegger: SPÖ-Klassenkampf-Rhetorik wird schön langsam fad

Wien (OTS) - "Die anhaltenden klassenkämpferischen Töne aus der Löwelstraße werden schön langsam fad", erklärt Bauernbunddirektor Fritz Kaltenegger - diesmal in Richtung SPÖ-Landwirtschaftssprecher Kurt Gaßner. "Wer sich dieser feindseligen Polemik bedient, muss ganz schön nervös sein und versucht, von den eigenen Schwächen abzulenken - und die sind ja hinlänglich bekannt. Das geht von gebrochenen Wahlversprechen bis hin zur Pflegemisere", erklärt Kaltenegger.

Tatsache sei vielmehr, "dass der brutalste Strukturwandel in den Jahren sozialistischer Alleinherrschaft in Österreich unter Bruno Kreisky stattgefunden hat, als binnen weniger Jahre über 100.000 Betriebe für immer zusperren mussten". Tatsache sei auch, dass es der ÖVP-Agrarpolitik gelungen ist, diese unter den Sozialisten ungebremste und dramatische Entwicklung abzufangen und zu stabilisieren. "Die Zahlen der Agrarstrukturerhebung geben der ÖVP-Agrarpolitik recht. Mussten Anfang der 80er Jahre unter SPÖ-Landwirtschaftsminister Günter Haiden täglich fast 25 Höfe zusperren, so konnte Josef Pröll diese Entwicklung dramatisch einbremsen: Seit seinem Amtsantritt waren es im Schnitt nur mehr 4,4 Betriebe, die für immer zugesperrt haben", berichtigt der Bauernbunddirektor die Behauptungen von Gaßner.

"Die anstehende Novelle des Marktordnungsgesetzes, die von der SPÖ verhindert wird, würde zudem wichtige Erleichterungen, vor allem für die mittleren und kleinen Betriebe, bringen", ergänzt Kaltenegger. Weiters erteilt der Bauernbunddirektor Gaßners Aussage, agrarische Treibstoffe seien Schuld am Anstieg der Lebensmittelpreise, eine klare Absage: Tatsache sei, dass in der EU derzeit knapp 1,5% der Getreideernte zur Treibstoffproduktion herangezogen werden. "Bisher waren bis zu 10% der Ackerfläche stillgelegt. 2008 erfolgt seitens der EU die Aufhebung der Stilllegung, somit ist ein Nebeneinander von Lebensmittel- und Energieproduktion logisch und sinnvoll. Das sind in Österreich allein 100.000 ha zusätzliche Fläche. Die Nutzung von Bioenergie ist nicht nur eine Chance für die heimische Land- und Forstwirtschaft, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Wer Klimaschutz will, muss auch ja zu Biotreibstoffen sagen", so Kaltenegger.
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