FGV-Zellhofer: Jeder Mensch hat Anrecht auf professionelle Pflege

Vorgestelltes Modell der 24-Stunden-Betreuung ist keine Lösung

Wien (GdG/ÖGB) - "Dieser Vorschlag ist nicht alltagstauglich,
nicht leistbar und zu bürokratisch." Mit diesen Worten nahm heute, Dienstag, die ÖGB-Fachgruppenvereinigung für Gesundheitsberufe (FGV) Stellung zum vorgestellten Modell der 24-Stunden-Betreuung. Außerdem biete das Modell keine Lösungen im Bereich einer qualifizierten und sicheren Pflege sowie in der Haftungsfrage.++++

"Pflegetätigkeiten ohne Ausbildung sind grundsätzlich abzulehnen", stellte der geschäftsführende FGV-Vorsitzende, Josef Zellhofer, fest. Im vorliegenden Modell sei zudem völlig offen, wer im Fall von -bereits vorprogrammierten -Pflegefehlern durch unausgebildete Betreuungspersonen die Verantwortung übernimmt.

"Keine Frage, Österreich braucht die 24 Stunden-Betreuung. Aber jeder Mensch in Österreich hat das Recht auf professionelle Pflege durch ausgebildetes Fachpersonal. Mit gutem Grund bekommen ja auch Zivilpersonen nicht plötzlich ein grünes Kapperl und eine Waffe, falls wir während der Fußball-EM zuwenig Polizisten haben", schloss Zellhofer.

ÖGB, 5. Februar 2008 Nr. 55

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