Kernstock/Stiowicek: Erneut tödlicher Unfall auf unbeschrankter Eisenbahnkreuzung in St. Pölten - Todeskreuzung St. Georgen muss endlich entschärft werden

Bescheid des Landes soll endlich den Weg frei machen für Errichtung der Lichtzeichenanlage

St. Pölten, (SPI) - Eigentlich sollte sie bereits stehen - und das seit Monaten. Die Rede ist von der längst beschlossenen Lichtzeichenanlage an der "Todeskreuzung" im Stadtteil St. Georgen in der Landeshauptstadt St. Pölten. Land und Stadt haben die finanziellen Mittel in der Höhe von 325.000 Euro schon längst freigegeben - allein der notwendige Errichtungsbescheid des Landes lässt noch immer auf sich warten. Die Bevölkerung reagiert verärgert - mahnen doch die vielen schweren Unfälle der vergangenen Jahre zur Eile. ****

"Leider ist es heute auf einer ebenso unbeschrankten Eisenbahnkreuzung in St. Pölten - und nur wenige hundert Meter von der Kreuzung in St. Georgen entfernt - erneut zu einem schrecklichen Verkehrsunfall gekommen. Ein Zug kollidierte mit einem LKW, es gibt einen Toten zu beklagen. Bei der Eisenbahnkreuzung in St. Georgen passierten die letzten Jahre sechs tödliche Zusammenstöße mit Zügen und auch diese Eisenbahnkreuzung ist nur mit Stopptafeln und Andreaskreuzen gesichert. Die ÖBB haben jedenfalls alles notwendige veranlasst, allein der ausständige Bescheid des Landes blockiert noch den Baubeginn. Die Menschen erwarten sich einen raschen Baubeginn zur Verbesserung des Bahnübergangs zur B 20. Die Kreuzung ist auch eine neuralgische Route für Hunderte Pendler, die in der Landeshauptstadt arbeiten. Die Lichtzeichenanlage muss her - und zwar rasch", so die beiden St. Pöltner SPÖ-LAbg. Otto Kernstock und Mag. Willi Stiowicek.

Die Polizei drängt schon seit Jahren auf eine bessere Sicherung der Eisenbahnkreuzung. Die Lage der Bahnlinie direkt parallel zur stark befahrenen B 20, der Mariazeller Bundesstraße macht die Eisenbahnkreuzung besonders gefährlich. Bei Dunkelheit und starkem Verkehr gibt es ein Lichtermeer, wo die Spitzensignale eines herannahenden Zuges leicht übersehen werden können. "Die Bevölkerung hat wirklich die Geduld verloren. Die Bauarbeiten müssen unverzüglich gestartet werden. Auch für jene Eisenbahnkreuzung, wo es heute ein Todesopfer zu beklagen gibt, muss es zu einer Verbesserung der Sicherheit kommen", so Kernstock und Stiowicek.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-NÖ-Landesregierungsfraktion
SPÖ-NÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala
Pressesprecher
Tel: 02742/9005 DW 12794
Mobil: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001