Steinkellner zu Huainigg: Stehen für faire Entlohnung und gute Ausbildung in Pflege und Betreuung

Wien (vida/ÖGB) - "Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut gemacht. Das trifft auch auf den Plan, die Kompetenzen der 24-Stunden-BetreuerInnen auf pflegerische und medizinische Tätigkeiten auszuweiten, zu", reagiert Willibald Steinkellner, stellvertretender vida-Vorsitzender, auf die heutige Aussendung des ÖVP-Abgeordneten Franz-Joseph Huainigg. "vida ist die Qualität der Pflege und Betreuung und deshalb auch die Qualität der Ausbildung ein Anliegen", so Steinkellner weiter.++++

Anders als Huainigg unterstelle, setze sich die Gewerkschaft stets für die Qualifizierung und Weiterbildung der ArbeitnehmerInnen ein. "Gut belegbar ist das am Beispiel der Ausbildung der Heimhilfen. Wir haben jahrelang - und mit Erfolg - für bundesweit einheitliche Mindeststandards in der Ausbildung gekämpft, damit die Qualität der Betreuung passt, aber auch, damit die Arbeitsmarktchancen der Heimhilfen steigen."

Weiter offen ist für die Gewerkschaft zudem ein bundesweit einheitlicher und fairer Mindestlohn für die 24-Stunden-BetreuerInnen. "Alle Bemühungen unsererseits, gerechte Löhne für die BetreuerInnen zu erreichen, wurden mit dem Leistbarkeitsargument abgedreht", so Steinkellner. "Eine angemessene Entlohnung und eine gute Ausbildung, das ist für eine Zustimmung unsererseits zum Konzept der 24-Stunden-Betreuung unabdingbar", so der Gewerkschafter abschließend.

ÖGB, 5. Februar 2008 Nr. 54

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