Kößl: Kein einziger Korruptionsvorwurf hat sich inhaltlich bestätigt

Nicht nachvollziehbar, dass Vorwürfe Haidingers ein halbes Jahr nach Liese Prokops Tod kommen

Wien (ÖVP-PK) - Ich kann die öffentliche Befragung des Leiters des Bundeskriminalamts, Herwig Haidinger als Auskunftsperson im Innenausschuss nicht nachvollziehen. Innenminister Günther Platter hat prompt auf die Anschuldigungen reagiert und Erhebungen eingeleitet. Alle Unterlagen sind vom Büro für interne Angelegenheiten (BIA) der Staatsanwaltschaft weitergeleitet worden. Die weiteren Erhebungen sind daher von der Staatsanwaltschaft zu leiten und nicht vom Innenausschuss. Nunmehr ist die Staatsanwaltschaft am Zug. Das sagte heute, Dienstag, ÖVP-Sicherheitssprecher Günter Kößl, Obmann-Stellvertreter im Innenausschuss, bei der heutigen Sitzung des Innenausschusses. ***

"Im Übrigen beziehen sich Haidingers Aussagen auf jenen Zeitraum, als Liese Prokop noch Innenministerin war. Daher ist es mehr als unverständlich, wenn sich Haidinger mit seinen Anschuldigungen erst am 12. Juli 2007 - also erst ein halbes Jahr nach ihrem Tod - meldet. Außerdem fallen seine Vorwürfe zeitlich just mit dem Bekanntwerden der Nicht-Verlängerung seines Vertrags zusammen", so Kößl weiter.

"Kein einziger Korruptionsvorwurf hat sich in der heutigen Sitzung inhaltlich substantiell bestätigt. Wenn hier etwas zu hinterfragen ist, dann höchstens der Umstand, ob die Staatsanwalt in diesem Fall schon tätig geworden ist oder nicht", schloss der ÖVP-Sicherheitssprecher.
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