Inflation: FPÖ fordert Abschaffung der kalten Progression

Einmalzahlung nur weitere Facette in Provokationsreigen der Koalition - Steuerreform statt Almosen

Wien (OTS) - Einer "Primitivmaßnahme" wie einer Einmalzahlung von 100 Euro werde die FPÖ sicher nicht zustimmen, erklärt FPÖ-Klubobmannstellvertreter NAbg. Norbert Hofer. "Statt Almosen erwarten wir uns ein Vorziehen der Steuerreform."

Als Sofortmaßnahme fordert Hofer eine Abschaffung der kalten Progression, weil die Österreicher durch die Inflation jährlich in höhere Steuerstufen fallen und damit kalt enteignet werden. Daher sollen die Steuerstufen jährlich automatisch inflationsangepasst werden.

Im Übrigen meint Hofer, dass Sozialminister und die SPÖ wohl selber nicht an die Umsetzung ihres Almosenvorschlags glauben würden. Es handle sich hier nur um eine weitere Facette des Provokationsreigens in der Koalition.

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