100 Euro Soforthilfe: SPÖ-Gschwentner für "Handeln"

Bartenstein und Molterer bei Strategien gegen hohe Inflation gefordert

Wien (SK) - "Handeln, statt diskutieren", so bewertet der Tiroler SPÖ-Chef Hannes Gschwentner die im SPÖ-Bundespräsidium beschlossene Soforthilfe für all jene, die angesichts der Inflation nicht mehr wissen, wie sie finanziell über die Runden kommen sollen. "Mit dieser Maßnahme wird ein erster Schritt zur Reduktion der Inflation gesetzt und es werden die Weichen für eine Entlastung einkommensschwacher Haushalte gestellt", ist Gschwentner überzeugt, weist aber darauf hin, dass nun ein breites Paket zur langfristigen Senkung der Inflation folgen muss. "Ohne eine weitere tiefgehende Eindämmung der Inflation wäre die 100-Euro-Soforthilfe ein Tropfen auf dem heißen Stein". Hier sieht Gschwentner vor allem Handlungsbedarf bei den Ministern Molterer und Bartenstein. ****

"Statt ihre Energien darauf zu verschwenden, die Lösungsansätze der SPÖ schlecht zu reden, sollten sie sich auf stichhaltige Strategien zur Senkung der Inflation konzentrieren", fordert Gschwentner, der vor allem in Tirol, wo die Lebenshaltungskosten zu den höchsten zählen, dringenden Handlungsbedarf sieht.

"Was wir brauchen, sind Maßnahmen seitens des Bundes, welche die eklatant hohen Kosten im Bereich Wohnen, Lebensmittel und Energie senken", betont Gschwentner. Hier treffe es vor allem AlleinerzieherInnen, RentnerInnen und Familien mit niedrigen Einkommen. "Diesen Menschen muss schnell unter die Arme gegriffen werden - 100 Euro bedeuten schon eine immense Erleichterung". Eine langfristige Erleichterung für die ÖsterreicherInnen würde nur eine gerechte Steuerpolitik bringen, die Klein- und Mittelverdiener entlastet, stellt Gschwentner abschließend klar. (Schluss) js

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