ASFINAG: Hoher Ausrüstungsgrad bei der Vignette 2008

Weniger Mautpreller in den ersten Tagen des neuen Vignettenjahres

Wien (OTS) - Seit gut 4 Tagen gilt "korallenrot" als neue Farbe
für die Vignette 2008 und bereits in den ersten Tagen zeigt sich, dass sich die Kunden rechtzeitig mit ihrer Vignette eingedeckt haben. "So kleben bereits über 50% der ca. 3 Mio. verkauften Jahresvignetten gut lesbar an der Windschutzscheibe. Ein im Verhältnis zu den vergangenen Jahren hoher Wert", sagt Klaus Schierhackl, Vorstand der ASFINAG. Dieser hohe Ausrüstungsgrad machte sich auch bei den ersten Kontrollen bemerkbar. Die ca. 100 ASFINAG Mautaufseher mussten in den vergangenen Tagen ca. 20% weniger Mautpreller bei Ihren Kontrollen ertappen.

Die vorläufigen Einnahmen aus der zeitabhängigen PKW-Maut (Vignette) für das Jahr 2007 betragen EUR 323 Mio. (2006: EUR 310 Mio.) und bedeuten ein Plus von etwa 3%. Klaus Schierhackl: "Die Steigerung der Vignettenerträge entspricht den jährlich zu beobachtenden Verkehrssteigerungen. Im Vignettenjahr 2008 erwarten wir ca. EUR 329 Mio. an Einnahmen. Für den Zeitraum von Anfang Dezember 2006 bis Ende Jänner 2008 wurden knapp 21 Mio. Vignetten verkauft (2006: 20,5 Mio.). Gegenüber dem davor liegenden Vergleichszeitraum erhöhte sich der Vignettenabsatz im abgelaufenen Vignettenjahr um ebenfalls knapp 2 %. Von 100 Fahrzeuglenkern klebten 98,2 inländische PKW Kunden und knapp 97 Kunden aus dem Ausland ihre Vignette. Schierhackl: "Ein Wert der tendenziell in den letzten Jahren sich auf hohen Niveau erfreulicher Weise verbessert hat."

Utl.: Mehreinnahmen bei Ersatzmauten 200 durch verstärkte PKW-Kontrollen

Im abgelaufenen Vignettenjahr verstärkte die Mautaufsicht ihr Augenmerk auf die Kontrollen bei PKW; so nützte die ASFINAG Mautaufsicht frei gewordene Kapazitäten im Bereich der Kontrolle der Einhaltung der Maut für Lkw und Busse für stärkere Vignettenkontrollen.

2007 konnte die ASFINAG ca. EUR 8 Mio. an Ersatzmauten für fehlende oder nicht ordnungsgemäß angebrachte Vignetten einnehmen. Das bedeutet ein Mehr an Einnahmen von knapp EUR 1,5 Mio. (2006: EUR 6,5 Mio.) oder von ca. 24%. So wurden im vergangenen Jahr insgesamt 84.300 (2006: 77.000) Mautsünder erwischt, ca. 71.500 durch die ASFINAG Mautaufsicht (2006 56.000) und 12.800 (2006: 13.300) durch die Polizei, was gesamt eine Steigerung von ca. 10% ergibt.
Der Großteil (82 %) der Mautpreller sind aus den Nachbarstaaten gekommen, 18% oder 15.174 (2006:14.500) aus Österreich. Mit über 23.604 (2006:22.000) Aufgriffen sind deutsche Lenker Mautsünder Nummer 1, italienische Lenker wurden 12.149 (2006:9.000) erwischt und 7.000 (2006: 6.500 Mautpreller) kamen aus der Schweiz. Ca. 3.000 Fahrzeuglenker (2006: 3.300) musste die ASFINAG bei den Bezirksverwaltungsbehörden anzeigen. Das bedeutet eine minus von ca. 10%.

Utl.: EUR 4,8 Mrd. werden bis 2013 investiert

Die Einnahmen aus der Vignette werden ausschließlich in Bau, Erhaltung, Betrieb und Finanzierung der österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen investiert. Im Jahr 2008 werden ca. EUR 1,3 Mrd. in Planung, Neubau und Bauliche Erhaltung gesteckt. Dabei werden u.a. die zweiten Tunnelröhren von Katschberg, Ganzstein oder Lainbergtunnel für den Verkehr freigegeben. Bis 2013 investiert die ASFINAG ca. EUR 4,8 Mrd. in den Ausbau des heimischen Streckennetzes.

Rückfragen & Kontakt:

ASFINAG
Mag. Marc Zimmermann
Leiter Unternehmenskommunikation
Pressesprecher
Tel: +43 (0) 50108-10831
Fax: +43 (0) 50108-10832
Mobil: +43 664 320 59 60
marc.zimmermann@asfinag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASF0001