Maier: Nach Schnellschuss verschließen sich Lopatka und Kdolsky einer umfassenden Dopinglösung

Wien (SK) - Verwundert zeigte sich SPÖ-Abgeordneter Johann Maier, Vorstandsmitglied im österreichischen Anti-Doping-Komitee und Vorsitzender des Konsumentenschutzausschusses, über die ablehnende Haltung der ÖVP in Sachen umfassender Reform des Anti-Doping-Bereiches: "Hatten wir letzte Woche noch die Situation, dass Sportstaatssekretär Lopatka und Gesundheitsministerin Kdolsky einen unausgegorenen Entwurf für eine Novelle des Arzneimittelgesetzes veröffentlichten, der in keiner Phase mit dem Justizministerium abgesprochen war, so lehnte Lopatka einen Ministerratsvortrag ab, der in einer Punktation den politischen Auftrag des gemeinsamen Entschliessungsantrages im Parlament umgesetzt hätte." ****

Maier betonte, dass sich Anti-Doping-Politik nicht zu parteipolitischen Spielchen auf Kosten der Sportler und des Sports eignen. "Ich bin zuversichtlich, dass die ÖVP ihren Irrweg erkennt und ab dem Expertengespräch nächste Woche Montag wieder am konstruktiven Prozess teilnehmen wird." Die SPÖ werde weiterhin an einer umfassenden Lösung arbeiten und nach dem Expertengespräch einen umfassenden legistischen Vorschlag auf den Tisch legen.

Die Verwirklichung einer zentralen Anti-Doping-Bestimmung mit der Implementierung nachhaltig zu exekutierender Maßnahmen gegen Doping, die Gleichstellung aller Dopingarten, ein Bekämpfen der Doping-Mafia, bei gleichzeitigem Schutz der Sportler bleiben weiterhin die wichtigsten Zielsetzungen. Nach der weiteren Einarbeitung des technischen Teiles der WADA Code Novelle im Frühjahr habe Österreich eine Vorreiterrolle im Kampf gegen Doping eingenommen, so der SPÖ-Abgeordnete. (Schluss) sl

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