Tschad: Strache: EUFOR wird immer mehr in Parteienrolle gedrängt

Österreich darf keinen fremden Krieg auf fremdem Boden führen

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache bekräftigte heute seine Forderung nach einem sofortigen Abzug der österreichischen Soldaten aus dem Tschad. Verteidigungsminister Darabos solle sich aus der Umklammerung der ÖVP befreien und den Afrika-Einsatz beenden.

Es werde immer offensichtlicher, dass die EUFOR im Tschad in eine Parteienrolle gedrängt werde. Strache verwies darauf, dass laut Rebellenführer Mahamat Nouri französische Kampfflugzeuge Verbände der Rebellen angegriffen hätten. "Wenn die Situation weiter eskaliert und Frankreich seine Militärpräsenz weiter erhöht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis jeder europäische Soldat im Tschad als Feind betrachtet wird", warnte der freiheitliche Bundesparteiobmann.

Österreich dürfe keinen fremden Krieg auf fremdem Boden führen, führte Strache weiter. Das sei aber die unweigerliche Entwicklung, wenn unsere Soldaten im Tschad blieben. "Deshalb fordern wir den Verteidigungsminister erneut auf, unsere Soldaten nach Hause zu holen. Darabos soll dabei auch an jene Familien denken, die nun um ihre Väter, Söhne und Brüder, die sich in Afrika befinden, zittern müssen."

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