Kranzl überreicht 750. Innovationsscheck

Investitionen in Forschung und Innovation schaffen Arbeitsplätze

Wien (SK) - "Der Erfolg gibt uns recht. Wir haben hier ein
Programm für kleine und mittelständische Unternehmen kreiert, das in der Wirtschaft breiten Anklang findet", betonte die Staatssekretärin für Forschung und Innovation Christa Kranzl am Montag im Rahmen der Überreichung des 750. Innovationsschecks an ein österreichisches Unternehmen. Man habe mit der Vergabe von 1.000 bis 2.000 Innovationsschecks pro Jahr gerechnet, jetzt werde nach nur drei Monaten Laufzeit bereits der 750. Scheck verliehen, darüber hinaus seien weitere 1.500 Anfragen zu verzeichnen. Das "Erfolgsrezept" sei, so Kranzl, die "einfache Einreichung und die vollkommen unbürokratische Abwicklung", die es den Unternehmen leicht mache, für die Umsetzung ihrer innovativen Ideen um Unterstützung anzusuchen und so die optimalen Forschungspartner zu finden. ****

Österreich habe eine "einzigartige Wirtschaftsstruktur", erläuterte die Staatssekretärin, 99,4 Prozent aller Unternehmen seien den KMU zuzurechnen. Der Innovationsscheck sei nur ein Bestandteil eines Bündels von Maßnahmen, unter dem Titel 'Forschung schafft Arbeit' biete man auch Start-Up- und Risikofinanzierung, darüber hinaus gebe es Konzept- und Brancheninitiativen und man leiste Personalkostenzuschüsse für WissenschafterInnen. Mit diesen Programmen gebe man "Antwort auf Kritik", die, auch von Seiten der OECD, immer wieder an Österreich herangetragen wurde: Man liege gut bei der Forschung in Großunternehmen, allerdings gebe es einen Mangel bei den KMU.

"Wer eine Milliarde Euro in Forschung investiert, sichert kurzfristig 14.000 Arbeitsplätze ab oder schafft diese neu, langfristig werden 17.000 Arbeitsplätze neu geschaffen", so Kranzl. Die Bundesregierung habe sich deshalb "ein sehr ambitioniertes Ziel" gesteckt, bis zum Jahr 2010 wolle man eine Forschungsquote von drei Prozent des BIP erreichen.

"Geld alleine reicht aber nicht. Es braucht Ideen und engagierte Menschen", so Kranzl. Deshalb gebe es neben der Forschungsförderung auch andere Projekte wie etwa "Brainpower", das dazu dienen soll, für Wissenschafter den Forschungsstandort Österreich zu attraktivieren und "Forschung macht Schule", das speziell Mädchen ermutigen soll, sich in technischen und naturwissenschaftlichen Fachrichtungen zu engagieren. (Schluss) sw

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