Krotsch: FGM ist brutale Form der Gewalt gegen Frauen!

Frauensekretärin der SPÖ Wien zum internationalen Tag gegen FGM

Wien (SPW) - "Etwa 155 Millionen Frauen weltweit sind sexuell verstümmelt und leiden ein Leben lang unter psychischen und physischen Qualen. Genitalverstümmelung von Frauen ist nicht religiös begründet, findet sich in allen sozialen Schichten und passiert nicht nur im "fernen" Afrika, sondern auch bei uns in Europa und Österreich. Umso wichtiger ist es, auf diese grausame Tradition aufmerksam zu machen, denn es ist eine besonders brutale Form der Gewalt gegen Mädchen und Frauen", nahm die Frauensekretärin der SPÖ Wien, LAbg. Nicole Krotsch am Dienstag zum internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) Stellung.****

"Täglich kommen weltweit etwa 7.000 Mädchen dazu, die auf grausamste Weise und unter unvorstellbar unhygienischen Bedingungen verstümmelt werden. Daher ist eine umfassende Aufklärung und Beratung unbedingt notwendig, um klar zu machen, dass Genitalverstümmelung eine immense physische und psychische Schädigung ist. Schätzungen gehen sogar davon aus, dass in ganz Österreich etwa 8.000 Mädchen und Frauen von FGM betroffen sind. Das ist ein deutliches Alarmsignal -diese Menschen brauchen unsere Unterstützung und müssen bestärkt werden, damit dieses Tabuthema endlich aufgebrochen werden kann", stellte die Frauensekretärin fest.

Der 6. Februar sei ein wichtiger Gedenktag, um die Gesellschaft wachzurütteln und nicht mehr wegzusehen. "Aber die endgültige Abschaffung der Genitalverstümmelung erfordert das Engagement von uns allen, der Gesellschaft und den Regierungen. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor uns, damit dieser schreckliche Ritus nicht mehr praktiziert wird und Frauen damit ihre Freiheit, Selbstbestimmung und Würde zurückerlangen", betonte Krotsch abschließend. (Schluss) nk

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