ÖAMTC: Wo staut's eigentlich nicht?

Eines der stärksten Reisewochenenden dieser Wintersaison steht bevor - woran Autofahrer vor Urlaubsantritt denken sollen

Wien (OTS) - ÖAMTC: Wo staut's eigentlich nicht?
Eines der stärksten Reisewochenenden dieser Wintersaison steht bevor - woran Autofahrer vor Urlaubsantritt denken sollen

Wie komme ich möglichst staufrei an den Urlaubsort? Mit dieser Frage sollten sich Autofahrer, die ihren Urlaub in den westlichen Bundesländern geplant haben, unbedingt auseinandersetzen.

Für den ÖAMTC steht wohl eines der verkehrsreichsten Wochenenden dieser Schisaison bevor. In Wien, Niederösterreich, Burgenland und Vorarlberg beginnen die Semesterferien, auch in Dänemark, teilweise in Norwegen, Schweden, Polen und Tschechien bleiben die Schulen eine Woche lang geschlossen. Gleichzeitig enden Ferien in einigen deutschen Bundesländern, so auch in Bayern. Ebenso ist wieder Schulbeginn in Belgien, Luxemburg, Rumänien und Teilen Tschechiens. Abgesehen von den Urlaubern werden zusätzlich viele Wochenend- und Tagesschifahrer auf den Straßen unterwegs sein.

Urlaubsfahrt soll gut geplant sein

Den Aufbruch in den Schiurlaub sollte man jedenfalls gut planen, raten die ÖAMTC-Experten. Wer am Samstag fährt, sollte ganz zeitig in der Früh oder - bei einem nicht soweit entfernten Urlaubsziel - erst am späten Nachmittag aufbrechen. Von etwa 10 bis 15 Uhr ist auf den Routen in die Schizentren mit den längsten Staus zu rechnen. Rechtzeitig vor Antritt der Fahrt sollte man sich über den Straßenzustand und Staustrecken erkundigen. Hilfe bei der Planung der Urlaubsfahrt bietet der ÖAMTC unter www.oeamtc.at/verkehrsservice oder telefonisch unter 0810 120 120 (max. 0,073 Euro/min Telekomtarif).

Aviso an die Redaktionen:
Eine Grafik über Stauzonen ist online im ÖAMTC-Fotoservice unter http://www.oeamtc.at/presse abrufbar.
Download-File zur Anzeige der ÖAMTC-Verkehrsinfos in Echtzeit in Google Earth: www.oeamtc.at/verkehr

Staustrecken

An den Staustrecken in und aus Richtung der Schiregionen wird sich gegenüber dem vergangenen Wochenende nichts ändern, wohl aber an den Staulängen. Die meisten Probleme auf der An- und Abreise erwartet der Club auf folgenden Verbindungen in den westlichen Bundesländern:

Vorarlberg:
* Rheintal Autobahn (A14), vor dem Pfänder Tunnel bei Bregenz sowie vor der Ausfahrt Bludenz/Ost Richtung Montafon.
* Silvretta Straße (L188), Zufahrt ins Montafon.

Vorarlberg/Tirol:
* Arlberg Schnellstraße (S16), zwischen Bludenz und Landeck.

Tirol:
* Inntal Autobahn (A12), zwischen Kufstein und der Ausfahrt ins Zillertal.
* Zillertal Straße (B169), zwischen Strass im Inntal und Mayrhofen. * Fernpass Straße (B179), zwischen Füssen in Bayern und Nassereith. * Eiberg Straße (B173), zwischen Kufstein und Söll.
* Loferer Straße (B178), Verbindung Wörgl - St. Johann - Lofer.
* Pass Thurn Straße (B161), St. Johann - Kitzbühel.
* Brixental Straße (B170), Wörgl - Kitzbühel.

Salzburg:
* Tauern Autobahn (A10), Abschnitt Salzburg - Ausfahrt Ennstal.
* Pinzgauer Straße (B311), zwischen Bischofshofen - Zell am See -Lofer.
* Gasteiner Straße (B167), Zufahrt ins Gasteinertal.
* Katschberg Straße (B99), Zufahrt Obertauern.

Salzburg/Steiermark:
* Ennstal Straße (B320), Radstadt - Liezen.

Staus in Bayern und Südtirol

Bayern und Südtirol werden laut ÖAMTC ebenfalls nicht von Staus verschont bleiben. Stauanfällige Abschnitte:

Bayern:
* Umfahrung München (A99)
* Autobahn (A8), abschnittsweise zwischen München und Salzburg.
* Autobahn (A93), Rosenheim - Grenze Kiefersfelden.
* Verbindung München - Garmisch Partenkirchen (A95/B2)

Südtirol:
* Brenner Autobahn (A22), vor der Mautstelle Sterzing.
* Brenner Staatsstraße (SS12), zwischen Brenner und Bozen.
* Pustertal, Gadertal, Grödnertal und Eisacktal.

Woran man denken sollte

* Neue Autobahnvignette nicht vergessen:
Der ÖAMTC erinnert Autofahrer, dass in Österreich und auch den Nachbarländern Ungarn, Slowakei, Tschechien und in der Schweiz die neue Jahres-Mautvignette für Autobahnen und Schnellstraßen nötig ist.

* Schneeketten mitnehmen:
Für Fahrten ins Gebirge gehören Schneeketten zur Sicherheit in den Kofferraum. Gerade in den Bergen kann ein Schlechtwettereinbruch die Straßen innerhalb von Minuten in "Tiefschneepisten" verwandeln.

* Bestimmungen zur Verwendung von Spikereifen beachten:
In Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien sind Spikereifen generell verboten. In Deutschland werden Spikes nur innerhalb des grenznahen Gebietes toleriert. Darunter fällt die Verbindung über das "Deutsche Eck" von Salzburg über Bad Reichenhall nach Lofer, die Autobahnverbindung Salzburg - Inntaldreieck - Kufstein hingegen ist laut ÖAMTC für Spikefahrer tabu.
In der Schweiz sind Spikes auf Autobahnen verboten. Ausnahmen:
Fahrten durch den San Bernardino Tunnel und den St. Gotthard Tunnel. Ohne Einschränkungen sind Spikes in Italien und somit natürlich auch in Südtirol erlaubt.

* Warnweste griffbereit:
Beim Bepacken des Autos sollte man darauf achten, dass neben Autoapotheke und Pannendreieck die Warnweste griffbereit, am besten im Handschuhfach, aufbewahrt wird. Im Falle eines Unfalles oder einer Panne nutzt es wenig, wenn die Warnweste im Kofferraum unter Anoraks, Schischuhen und Koffern vergraben ist.

* Billiger Tanken:
Mit der Planung der Tankstopps auf der Urlaubsfahrt kann man Geld sparen:
Unter www.oeamtc.at/sprit gibt es die günstigste Tankmöglichkeit entlang der Fahrtroute oder beim Urlaubsziel.

Aktuelle Verkehrslage und Straßenzustand:
www.oeamtc.at/verkehrsservice
Schneeberichte: www.oeamtc.at/schneeberichte

(Schluss)
Gerhard Koch

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Informationszentrale
Tel.: +43 (0) 1 71199-1795
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http://www.oeamtc.at

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