Guten Morgen, Herr Bürgermeister! Buon giorno, Herr Gusenbauer!

SPÖ-Stadtregierung verteuert das Leben der Pensionisten!

Wien (VP-Klub) - Der Wiener SPÖ-Bundesrat und Bundesgeschäftsführer Josef Kalina wollte wissen, warum die "Preise" in letzter Zeit so sehr gestiegen sind. Herr Bürgermeister, erklären Sie bitte dem Herrn Bundeskanzler, dem Herrn Sozialminister und ihrem Bundesrat, dass die Wiener SPÖ-Stadtregierung in der Bundeshauptstadt den Seniorinnen und Senioren das Leben so teuer macht.

Die Erhöhungen der städtischen Gebühren in den vergangenen Jahren trafen vor allem die Wiener Pensionisten stark. So mussten die Wiener Senioren 2007 rund 250 Euro mehr pro Jahr zahlen als noch im Jahr 2005. Den Großteil der Preissteigerungen machten die Erhöhungen der Energiekosten aus. So erhöhte die im Eigentum der Stadt Wien stehende Wien Energie die Preise für Strom und Gas praktisch jedes Jahr. Auch die Wiener Linien griffen tief ins Geldbörsl der älteren Stadtbewohner: So müssen seit Mitte 2007 die Senioren für die Jahresnetzkarte gleich um 20 Euro (+ 9,6 %) mehr zahlen als zuvor.

SPÖ verhinderte Teuerungsabgeltung!

Gipfel der Skurrilität: Sozialminister Buchinger verlangt in großzügiger Manier eine Teuerungsabgeltung für einkommensschwache Pensionistinnen und Pensionisten in der Größenordnung von rund 100 Euro. Mit diesem Wunsch hätte er sich nur etwas früher an seine Wiener Genossen wenden müssen, die ein solches Ansinnen brüsk abgelehnt hatten. Im Oktober beschloss die SPÖ-Stadtregierung nämlich einen Heizkostenzuschuss für sozial schwächere Pensionisten von nur 100 Euro. Viel zu wenig, wie die ÖVP vorrechnete. Angesichts der gestiegenen Energiekosten im vergangenen Jahr wäre ein Zuschuss von mindestens 175 Euro notwendig gewesen, um die Belastungen einigermaßen zu mildern. Die SPÖ stimmte dagegen.

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