Neues 24 - h- Betreuungsmodell trägt die Handschrift des Wirtschaftsministers! Die Gesundheitsministerin wurde über den Tisch gezogen!

Presseaussendung der Bundesvertretung 9 - Gesundheits- u. Sozialberufe - in der GÖD!

Wien (OTS) - Gegen die vom Wirtschafts- u. Gesundheitsministerium getroffenen Ankündigungen bei der 24-h-Betreuung erhebt die BV Gesundheits- und Sozialberufe schwere Bedenken:

1. Es fehlen zur Gänze qualitätssichernde Maßnahmen!
2. Die Haftungsfrage ist ungeklärt!

Die Bundesvertretung fordert eine Gemeinde- bzw.Bezirksschwester, die in Zusammenwirken mit dem Gemeindearzt den Einsatz der 24-h-Kräfte evaluiert.

Es ist einmalig in der Geschichte Österreichs, dass dieser Vorschlag von Bartenstein und Kdolsky nicht mehr zwischen ausgebildetem und nichtausgebildetem Personal unterscheidet.

Man mutet den älteren MitbürgerInnen zu, dass Pflegehandlungen, die bisher nur durch geprüftes Gesundheitsu. Krankenpflegepersonal durchgeführt werden durften, nunmehr von ungeprüftem Betreuungspersonal durchgeführt werden. Es ist auch dem Betreuungspersonal nicht zumutbar, dass Leistungen aufgezwungen werden, für die es keine Ausbildung hat.

Die Bundesvertretung Gesundheits- u. Sozialberufe in der GÖD, bedauert sehr, dass in dieser Angelegenheit die Gesundheitsministerin vom Wirtschaftsminister über den Tisch gezogen wurde.

Die Bundesvertretung fordert: Jeder Österreicher hat ein Anrecht auf Qualität in der Pflege, wenn er sie benötigt. Unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger brauchen Wertschätzung durch die Politik , sprich eine leistbare Betreuung und eine leistbare professionelle Pflege.

Johann Hable
Vorsitzender der Bundesvertretung

Rückfragen & Kontakt:

Johann Hable
Mobil:0664 24 35 335

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NOB0001