Klement: Kritik an rumänischem Gentech-Maisanbau sorgt für Verhaftungen

Wien (OTS) - Im Zuge einer Greenpeace-Aktion gegen Gentech-Mais
sind in Bukarest mehrere Aktivisten, darunter auch drei Österreicher verhaftet worden. "Ein Transparent, das zu einem Importverbot für Gen-Mais aufforderte, war offensichtlich unerwünscht", so FPÖ-Agrarsprecher DI Karlheinz Klement. "Wir wissen, dass Rumänien das wichtigste EU-Mitgliedsland für den Maisanbau ist. Es wäre deshalb besonders wichtig, wenn sich Rumänien den Genmais-Importverboten anschlösse, wie kürzlich auch Frankreich."

Andernfalls drohe die EU-weite Einführung des Genmaises durch die rumänische Hintertür, so Klement. Die rumänische Regierung sei deshalb gefordert. "Und auch die österreichische Bundesregierung hat sich zu positionieren. Immerhin versicherte Umweltminister Pröll in einer parlamentarischen Anfragebeantwortung, der EU-Beitritt Rumäniens werde keinerlei Auswirkungen auf Österreichs Gentechnik-Freiheit haben. Wer die fragwürdigen Dogmen des freien Handels innerhalb der EU kennt, weiß, was auf uns zukommt, wenn Rumänien alsbald seine Gensaaten europaweit exportieren möchte", so der FPÖ-Agrarsprecher abschließend.

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