Bösch: Präzisionsbombe tötete Major Lang

Kanada bestätigt Zurückhaltung von Informationen durch UN

Wien (OTS) - "Die Republik Österreich ist es den Angehörigen von Major Lang und seinen Kameraden schuldig die Umstände, welche zu seinem Tod geführt haben, restlos aufzuklären", so heute der freiheitliche NAbg. Dr. Reinhard Bösch, außenpolitischer Sprecher der FPÖ.

Bösch erklärt, dass eine kanadische Untersuchungskommission den Einsatz einer präzisionsgelenkten 500 Kilogramm Fliegerbombe durch die israelische Luftwaffe bestätigt habe. "Ebenso wird das in der Anfragebeantwortung 2590/AB bestätigt - was die FPÖ bereits vermutet hat. Somit ist ein irrtümlicher Angriff, der das Leben von vier Militärbeobachtern gefordert hat, höchst unwahrscheinlich."

"Die kanadischen Untersuchungsergebnisse belegen auch das Vorenthalten von Informationen, sowohl durch die Vereinten Nationen, als auch durch Israel. Dies bestätigt unsere Verdachtsmomente, dass auch die Vereinten Nationen nicht alles unternommen haben, um das Leben der vier Beobachter zu retten oder sogar Mitschuld an ihren Tod tragen", so Bösch abschließend. Die FPÖ fordert die restlose Aufklärung, nötigenfalls auch durch einen Untersuchungsausschuss.

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