Weninger/Wieland: SPÖ und SJ kämpfen weiter für die Freifahrt für Jugendliche mit der NÖ Jugendkarte

SPÖ will Aufwertung der NÖ Jugendkarte zur Landesnetzkarte für öffentliche Verkehrsmittel

St. Pölten, (SPI) - "Auch wenn die ÖVP Niederösterreichs Jugend wieder einmal vor den Kopf stößt und sie im Stich lässt - wir kämpfen weiter", so SPNÖ-Klubobmann LAbg. Hannes Weninger und der Vorsitzende der SJ-Niederösterreich, Bernhard Wieland. Die SPÖ forderte im Rahmen der letzten Landtagssitzung der Legislaturperiode die Freifahrt für Jugendliche in allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Niederösterreich mit der ‚1424 NÖ Jugendkarte’. Leider hat die ÖVP-Niederösterreich dieses anliegen abgelehnt - und zwar als einzige Partei im NÖ Landtag. Wieland: "Mobilität hat für die Jugend eine große Bedeutung - sowohl in der Ausbildung als auch in der Freizeit. Hier will die SPÖ-NÖ Niederösterreichs Jugendlichen unter die Arme greifen. Der NÖ Familienpass wird ja in Zukunft mit einer ‚ÖBB-Vorteilscard-Familie’ verknüpft, wir wollen eine Verknüpfung der NÖ Jugendkarte mit allen öffentlichen Verkehrsträgern in Niederösterreich."

Mobilität hat für junge Menschen einen hohen Stellenwert. In ihrer Freizeit und am Wochenende sind Jugendliche jedoch mit Individualverkehrsmitteln unterwegs und damit einem besonders hohen Unfallrisiko ausgesetzt. So haben Jugendliche das höchste Unfallrisiko in Österreich. Jede dritte Person, die bei einem Verkehrsunfall in Österreich verunglückt, ist nach Angaben des Verkehrsclubs Österreich zwischen 15 und 24 Jahre alt. Nicht zufällig ist das Unfallrisiko bei den Jugendlichen in Wien am niedrigsten, wo viele Jugendliche mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.

"Mit einer Freifahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln für alle Jugendlichen, auch an Wochenenden und in den Ferien, als eine sichere und ökologisch verträgliche Ergänzung oder gar als Ersatz zu Moped und PKW ließe sich nicht nur die Zahl der verunfallten Jugendlichen deutlich reduzieren, sondern auch ein wichtiger ökologischer und klimarelevanter Beitrag leisten. Dafür werden wir weiter kämpfen", so Weninger und Wieland.
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