Arbeitszeitbestimmungen in privaten Krankenanstalten werden eingehalten

Hadschieff: "Das liegt vor allem auch im Interesse der Patienten" - Unterschiedliche Strafbarkeit soll beseitigt werden

Wien (PWK083) - In Österreichs Privatspitälern kommt es zu keinen Überschreitungen des Arbeitszeitgesetzes bei Ärzten. Dies erklärt Julian Hadschieff, Obmann des Fachverbandes der privaten Gesundheitsbetriebe in der WKÖ, zu den von der Ärztekammer und Wirtschafts- Arbeitsminister Martin Bartenstein geforderten Verschärfungen der Strafbestimmungen bei Arbeitszeitüberschreitungen in Spitälern.

"In den privaten Gesundheitsbetrieben werden die Arbeitszeitbestimmungen eingehalten. Dies ist vor allem auch im Interesse der Patienten geboten. Übermüdete Ärzte können nicht mehr erstklassige Arbeit leisten und sind anfälliger für Fehler. Dies muten die privaten Krankenanstalten ihren Patienten nicht zu", erklärt Hadschieff.

Grund für die von der Ärztekammer geforderten Verschärfungen der Strafbestimmungen bei Arbeitszeitüberschreitungen sind Probleme in den öffentlichen Spitälern bei der Einhaltung der Arbeitszeithöchstgrenzen und die mangelnde Strafbarkeit. Aufgrund der hohen Prüfungsintensität der Arbeitsinspektorate im privaten Bereich legen die privaten Gesundheitseinrichtungen seit jeher größten Wert auf die Einhaltung gesetzlicher Arbeitszeitbestimmungen.

Hadschieff begrüßt, dass diese schon lange bestehende Ungleichbehandlung der unterschiedlichen Strafbarkeit nun beseitigt werden soll. (hp).

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