Mauthausen Komitee: Kein Steuergeld für Verhöhnung der NS-Opfer

Keine Bundesjugendförderung mehr für Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ)

Wien (MKÖ) - "Feixende Mitglieder des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ) vor der Gaskammer des KZ Mauthausen sollten allein schon Grund genug sein, um dieser fragwürdigen Organisation jegliche finanzielle Unterstützung mit öffentlichen Geldern zu verweigern", schließt sich der Vorsitzende des Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ), Willi Mernyi, der Forderung der Bundesjugendvertretung (BJV) nach einem Förderstopp für die FPÖ-Jugendorganisation an.++++

"Die Verhöhnung der Opfer des Nationalsozialismus muss verfolgt werden, statt sie indirekt mit Steuergeld zu unterstützen", verlangt Mernyi und erinnert daran, dass der RFJ erst im Vorjahr die Aufhebung des NS-Verbotsgesetzes gefordert hatte. "Die Taktik von Gruppierungen, die nicht einmal vor der Verlogenheit der Leugnung des Holocaust zurückschrecken, stellt eine Bedrohung für die Demokratie und die Grundrechte jedes Einzelnen dar", so Mernyi. (fk)

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ÖGB, 4. Februar 2008 Nr. 49

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