VP-Praniess-Kastner: Sozialhilfe darf keinesfalls zu spät bei den Menschen ankommen

Wer garantiert, dass das Geld nicht erst im nachhinein ankommt?

Wien (VP-Klub) - "Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, dürfen durch den neuen Auszahlungsmodus auf keinen Fall zu kurz kommen", warnt LAbg. Karin Praniess-Kastner, ÖVP-Mitglied im Wiener Sozialausschuss. Die Tatsache, dass Sozialhilfebezieher künftig nicht mehr um den 20. des Vormonats, sondern erst bis zum Monatsletzten ihr Geld bekommen sollen, birgt für die Betroffenen ein nicht zu unterschätzendes Risiko in sich.

Information muss rechtzeitig erfolgen

"Es genügt nicht, die Betroffenen bloß schriftlich über diese gravierende Änderung zu informieren", so Praniess-Kastner. Viel wichtiger sei es, dass die Menschen die ihnen zustehende Sozialhilfe rechtzeitig bekommen würden. Bei Postanweisungen sei jedoch nicht auszuschließen, dass das Geld erst später bei den Empfängerinnen und Empfängern ankomme. "Die verantwortliche Sozialstadträtin Wehsely hat jedenfalls Sorge dafür zu tragen, dass niemand Schaden durch zu späte Ausbezahlung der Sozialhilfe erleidet", mahnt die VP-Landtagsabgeordnete abschließend.

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