Mölzer: Islamisierung der Türkei schreitet voran

Die Aggression gegen die Kurden hat in Europa keinen Platz

Wien (OTS) - "Die neuesten Meldungen aus der Türkei sind wieder einmal eine Bestätigung für die freiheitliche Forderung, die Beitrittsverhandlungen sofort zu beenden. Da wäre auf der einen Seite die offensichtliche Reislamisierung anzuführen. Ministerpräsident Tayyip Erdogan arbeitet systematisch daran, die laizistischen Prinzipien des Kemalismus auszuhöhlen. Daß sich sowohl seine Gattin als auch die des Staatspräsidenten Gül in der Öffentlichkeit ständig mit Kopftuch zeigen ist ein deutliches Signal", analysiert der Europaparlamentarier Andreas Mölzer.

"Wir wissen aus Syrien, wo es keine gesetzliche Verpflichtung für das Tragen des Kopftuches gibt, daß der allgemeine Druck auf die Frauen sehr groß ist, sich dennoch den religiösen Bestimmungen zu unterwerfen. Erdogan ist sehr geschickt, den Prozeß der Islamisierung unauffällig durchzuführen, damit die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union nicht gefährdet werden. Ebenso wird die Errichtung der Großmoschee in Köln direkt von der Türkei gesteuert", so Mölzer weiter.

"Und die neueste Aggression der türkischen Armee gegen kurdische Separatisten, die zehn Tote forderte, ist mit unseren Vorstellungen von einem friedlichen Europa nicht vereinbar. Zweifelsohne verübt die PKK terroristische Anschläge, die ich in keiner Weise gutheißen kann. Es ist jedoch offensichtlich, auch ob der Angriffe gegen Kurden im Nordirak, daß der Islamist Erdogan an der Verfolgung dieses Volkes festhalten will. Allein deshalb schließe ich den EU-Beitritt der Türkei kategorisch aus", stellt der freiheitliche Europapolitiker Andreas Mölzer abschließend fest.

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