Pröll eröffnete Internationalen Weinbautag in Großriedenthal

"Bekenntnis zur naturnahen und unverfälschten Weinproduktion"

St. Pölten (NLK) - "Niederösterreich hat sich in den letzten Jahren mit seinen Qualitätsweinen international einen Namen gemacht, weit über die Grenzen des Landes hinaus", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, 4. Februar, bei der Eröffnung des 19. Internationalen Weinbautages in Großriedenthal im Bezirk Tulln. Dieser neue Qualitätsstandard sei vor allem dem Fleiß und dem Können der Winzerinnen und Winzer sowie dem Bekenntnis zur naturnahen und unverfälschten Weinproduktion zu verdanken.

Weiters hätten laut Pröll die niederösterreichischen Winzer mit ihrem naturbelassenen Weinbau hier eine Grenze gesetzt, damit es nicht vom Verfeinern zum Manipulieren und Verfälschen komme. Dies bedeute außerdem ein klares Nein zu austauschbaren Massenwein und ein klares Ja zur je nach Region individuellen Kunst des Kelterns. Die heutige Fortbildungsveranstaltung mache deutlich, dass nicht alles, "was Masse bedeutet, auch zukunftsträchtig ist. Das Gute bleibt wie es ist, damit liegt hier der Fortschritt im Bewahren."

Zudem stelle laut Pröll die Weinwirtschaft nicht nur für Tausende Winzerfamilien in Niederösterreich die existenzielle Grundlage dar, sondern biete auch vielen Mitarbeitern im Weinhandel, in den Genossenschaften und vor allem im Tourismus Beschäftigung. Ein besonderes Kulturgut seien auch die Kellergassen und Presshäuser in Niederösterreich. Diese architektonischen Juwele würden vielerorts das Landschaftsbild prägen. Auch die Kellergassen stünden für die Kultur und das Brauchtum in den niederösterreichischen Weinbauregionen, so Pröll abschließend.

Der Weinbautag gilt unter Experten als großer Branchentreffpunkt der heimischen Weinszene. Im Zuge der Veranstaltung beleuchtet Dr. Rudolf Schmid vom Bundesministerium für Land- und Fortwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft die neue EU-Weinmarktordnung. Dr. Helmut Redl von der Universität für Bodenkultur in Wien befasst sich mit den notwendigen Maßnahmen zur Basissicherung der regionalen Wein-Typizität bei Klimaveränderungen und Prof. Dr. Manfred Grossmann von der Forschungsanstalt Geisenheim in Deutschland referiert über das Thema "Terroirweine und Terroirhefen: Wunsch und Wirklichkeit".

Nähere Informationen Weinbauverein Großriedenthal, Telefon 02279/2393.

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