SJÖ unterstützt Forderung der Bundesjugendvertretung nach Streichung der Förderung für den RFJ

Rassismus und die Aufhetzung von Kindern und Jugendlichen entspricht nicht verantwortungsvoller Jugendarbeit

Wien (SK) - Die Sozialistische Jugend Österreich (SJÖ) steht voll hinter der Forderung der Bundesjugendvertretung nach Streichung der Bundesjugendförderung für den Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ). Für Wolfgang Moitzi, gf. Vorsitzenden der SJÖ, ist es inakzeptabel, dass eine Organisation, die Berührungspunkte zur rechtsextremen Szene hat, durch den Bund unterstützt wird. "Nach der einschlägigen Stellungsnahme des Rechtsextremismusexperten Heribert Schiedel gibt es für Jugendministerin Andrea Kdolsky sofortigen Handlungsbedarf. Die SJÖ weist schon seit Jahren auf die zweifelhaften Aktivitäten der FPÖ-Jugendorganisation hin", so Moitzi am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Gleichzeitig fordert Moitzi den RFJ auf, sich klar vom Rechtsextremismus abzugrenzen, und zwar ohne die üblichen Relativierungen: "Rassismus und die Aufhetzung von Kindern und Jugendlichen gegeneinander ist nicht nur verantwortungslos, sondern widerspricht auch den Maßstäben für die Förderungswürdigkeit einer Jugendorganisation. Hier bedarf es einer eindeutigen Haltung. Diese ist beim RFJ definitiv nicht vorhanden." (Schluss) sl/mm

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