Einhellige Freude in SPÖ-Fraktion über bessere touristische Vermarktung von Nationalparks

Wien (SK) - Sehr erfreut über den Fünf-Parteien-Antrag zur Verstärkung der touristischen Vermarktung der österreichischen Nationalparks durch die Österreich Werbung zeigten sich heute die SPÖ-Abgeordneten Hannes Bauer, Elmar Mayer, Beate Schasching und Katharina Pfeffer. "Es ist wichtig, diese Juwele zu bewerben", so SP-Wirtschaftssprecher Hannes Bauer. Er selbst komme aus Niederösterreich, von 40 Naturparks, die ebenfalls in diesem Antrag einbezogen seien, seien 23 in Niederösterreich, auch zwei Nationalparks würden sich dort befinden. Bei den Nationalparks sei ein Besucherrückgang zu orten, erläuterte Bauer, die Packages seien immer schwerer zu vermarkten. Deshalb sei es wichtig, die österreichischen Nationalparks zu "einem Bild zusammenzufassen" und besser zu bewerben. ****

Elmar Mayer zeigte sich überzeugt, dass Natur- und Nationalparks "eine Nische im Bereich Tourismus sind, die wir zuwenig genützt haben". Neben der besseren Vermarktung sei es auch wichtig, die Naherholungsgebiete für die Menschen in den Regionen zu erhalten. SPÖ-Sportsprecherin Beate Schasching wies darauf hin, dass es auch sinnvoll sei, auf die Möglichkeiten einer gesunden Bewegung in Naturparks hinzuweisen. Wandern, Walken und Kanufahren seien, neben dem gesundheitlichen Aspekt, auch wichtige Bestandteile des sanften Tourismus. Schasching appellierte in ihrer Rede auch an Minister Bartenstein, der Österreich Werbung entsprechendes Personal und budgetäre Mittel zur Verfügung zu stellen, um "zu einem guten gemeinsamen Konzept zu kommen".

SPÖ-Vertriebenensprecherin Katharina Pfeffer hob in ihrem Debattenbeitrag die Wichtigkeit von Naturparks für die Regionen hervor. Bei den Naturparks verfolge man die Ziele Schutz der Landschaft, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung, denn, so Pfeffer, "durch die Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Tourismus, Gewerbe, Kultur und Naturschutz werden in den Naturparkregionen Impulse gesetzt, die zur Wertschöpfung in der Region beitragen sollen". Mit dem heutigen Antrag wolle man neben den Aspekten Umweltschutz und Landwirtschaft auch die touristisch wirtschaftlichen Möglichkeiten berücksichtigen. (Schluss) sw

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