Gradauer: Strikt gegen die Wiedereinführung von Trinkgeldsteuer

FPÖ fordert Steuerbefreiung für Trinkgelder auch für Selbständige

Wien (OTS) - "Schon wieder schwebt über uns das Damoklesschwert
der Wiedereinführung einer Steuer. Und das obwohl die Steuereinnahmen sprudeln wie noch nie und auch das Jahr 2007 dem Finanzminister satte 4,3 Mrd. Euro mehr Steuereinnahmen eingebracht hat als im Jahr davor. Das sind 7 Prozent mehr Steuereinnahmen als 2006", so der oberösterreichische FPÖ-Landesparteiobmann-Stellvertreter und FPÖ-Budgetsprecher, NAbg. KommRat Alois Gradauer.

"Der einzige Gewinner wäre der Finanzminister. Die großen Verlierer wären neben den Betroffenen selbst, schlussendlich auch die Konsumenten, an die eine Besteuerung der Trinkgelder mit Preissteigerungen weitergeben werden müssten", betont Gradauer. Denn irgendwer müsste die Einkommenseinbußen, die durch die Wiedereinführung dieser Steuer resultieren würde, auch ausgleichen.

FPÖ fordert die Bundesregierung auf, diesen Gesetz so zu reparieren, dass es für alle, die Trinkgeld bekommen gleich ist. "Sollte die Steuerbefreiung für Trinkgelder Unselbständiger vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben werden, weil sie gleichheitswidrig ist, dann appellieren wie an die Regierung, dieses Gesetz so zu reparieren, dass es gerecht wird", fordert Gradauer.

Die FPÖ spricht sich für eine Steuerbefreiung auch für die Trinkgelder Selbständiger aus. Mittlerweile seien in Österreich über 50 Prozent der Gewerbebetriebe Einpersonenunternehmen. Das sind 155.000 Personen, die so einen Einmannbetrieb führen. Viele davon sind Taxifahrer, Wirte und Friseure und das Trinkgeld ist auch bei ihnen - so wie bei ihren unselbständigen Berufkollegen - ein wesentlicher Bestandteil ihres Einkommens", so Gradauer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0016