Marek: Tourismus ist wichtiger Motor für Arbeitsplätze

Wien (ÖVP-PK) - Der Tourismus nimmt einen wichtigen Stellenwert für den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Österreich ein. Betrachtet man das Tourismusjahr 2007, so können wir stolz sein auf diese Branche. Wir haben im vergangen Jahr erstmals seit 1994 121 Millionen Nächtigungen gehabt. Auch bei den Ankünften gab es mit 31,1 Millionen Ankünften im letzten Jahr eine neue Rekordmarke. Erfreulich ist dabei, dass alle Bundesländer Steigerungen zu verzeichnen haben. Das sagte heute, Freitag, Staatssekretärin Christine Marek bei der Debatte über die Verstärkung der touristischen Vermarktung der österreichischen Nationalparks durch die Österreich Werbung im Nationalrat. ****

Ein deutlicher Trend gehe zum Qualitätstourismus. Die Vier- und Fünf-Sternkategorie würden Zuwächse verzeichnen. Schlechter sehe es bei den Ein- bis Zweistern-Kategorien und den Privatunterkünften aus. Das bedeute, dass sich das Bestreben, Qualitätssteigerungen zu fördern, als richtig erwiesen habe.

Einen fulminanten Start gab es in die Wintersaison. So habe das WIFO als vorläufige Zahl einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro allein in den Monaten November und Dezember 2007 errechnet, betonte Marek. "Das stellt die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Tourismusbetriebe unter Beweis, die auch von der Schneesituation profitieren können." Es sei zwar heuer ein relativ früher Ostertermin, aber die Buchungslage gebe zu Optimismus Anlass.

Der Tourismus ist auch Motor für Arbeitsplätze, verwies die Arbeitsstaatssekretärin auch hier auf ausgezeichnete Zahlen: 5,1 Prozent aller unselbstständigen Beschäftigten sind im Tourismus beschäftigt - eine Branche, die auch Frauen gute Chancen bietet.

"Diese Erfolge kommen nicht von ungefähr, sondern sind in und von den Betrieben erwirtschaftet", dankte Marek den Betrieben und deren ArbeitnehmerInnen für ihre Leistungen.

Marek wies zudem auf die Schaffung der Tourismusplattform hin, die im Oktober erstmals im Wirtschaftsministerium mit den Landestourismusdirektoren getagt hat, um gemeinsame Strategien für eine nachhaltige Sicherung des Tourismusstandortes zu halten. Ein wichtiger Faktor bei der Tourismuswerbung werde im heurigen Jahr die EURO 2008 sein, verwies die Staatssekretärin auf ein Zusatzbudget von Seiten des Ministeriums in der Höhe von sechs Millionen Euro, das durch Umschichtungen der Österreich Werbung zur Verfügung gestellt werden konnte. "Dabei geht es nicht darum, die EURO selbst zu bewerben, sondern die Aufmerksamkeit, die weltweit auf Österreich gerichtet ist, zu nutzen. Hier gibt es 650 Aktivitäten in über 30 Märkten."

Anschließend ging Marek auf den eingebrachten Entschließungsantrag zu den Nationalparks ein, in dem Wirtschafts- und Lebensministerium aufgefordert werden, eine interministerielle Task Force für eine ganzheitliche Strategie einzurichten. Es seien die Nationalparks ein "sehr sensibler Bereich, weil es den Schutzraum der Natur zu berücksichtigen" gelte und damit das Potenzial der touristischen Nutzung automatisch eingeschränkt sei. Marek wies darauf hin, dass im Lebensministerium an einer "25 Jahr-Strategie" für die Nationalparks gearbeitet werde, wo es auch darum gehe, den Tourismusbezug zu verankern. Das Wirtschaftsministerium sei gerne mit Expertisen dabei, schloss Marek, um so schließlich eine über die Österreich Werbung vermarktbare Dachmarke zu haben.
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