Bayr für verschärfte Maßnahmen gegen Feinstaubbelastung

"Müssen an allen Schräubchen und Rädchen zu drehen!"

Wien (SK) - "Alle Österreicher haben ein Recht auf saubere Luft.
Es muss endlich etwas zum Schutz unserer Luft getan werden! Wir haben es in der Hand!", erklärte SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr am Donnerstag im Nationalrat in der Debatte über den Umweltkontrollbericht. "Selbst wenn die bestehenden Programme zur Reduktion der Feinstaubbelastung alle umgesetzt werden, erreichen wir nicht die Ziele, die das Immissionsschutzgesetz Luft vorgibt", argumentierte sie. Vielmehr, so Bayr, müsse man "die Feinstaubbekämpfung auf unterschiedliche Schultern betten". Um dem sechste Umweltaktionsprogramm der EU gerecht zu werden, sei es daher notwendig, "an allen Schräubchen und Rädchen zu drehen", so die SPÖ-Umweltsprecherin. ****

Bayr nannte unter anderem Abstimmungen der Regelungen für Anlagengenehmigungen, bundesweite Regelungen für Staubgrenzen, die alle Bereiche umfassen, Partikelfilterpflicht für Offroad-Fahrzeuge, ein verpflichtendes "Pickerl" für diese Offroad-Fahrzeuge, ein "Durchforsten der Ausnahmen bei den LKW-Fahrverboten", eine Rückkehr zur jährlichen Überprüfung von PKW-Feinstaubbelastung und neue Konzepte zur Zulassung von Neuanlagen in stark belasteten Gebieten als Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität. (Schluss) re

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