Grillitsch: Müssen Energieeffizienz verbessern und erneuerbare Energien forcieren

2008 beginnt die Kyoto-Zielperiode

Wien (ÖVP-PK) - Was der Grüne Bericht für die Landwirtschaft ist, das ist der Umweltkontrollbericht für die Umweltsituation in Österreich, sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg. Fritz Grillitsch im Plenum des Nationalrates bei der Debatte des achten Umweltkontrollberichts. Erfreut zeigte sich Grillitsch darüber, dass es Bundesminister Josef Pröll gelungen sei, die Menschen für das Thema "Klimaschutz" zu sensibilisieren. "Die Menschen erkennen, dass es hier zwar um eine globale Herausforderung geht, dass wir aber auch lokal und national in Österreich entsprechende Ziele und Umsetzungsmechanismen setzen müssen. Das ist Josef Pröll in einer breiten Kampagne gut gelungen. Jetzt beginnt 2008 die Kyoto-Zielperiode. Wir haben das klare Ziel, den Klimaschutz und die Energieeffizienz zu verbessern und die erneuerbaren Energieträger zu nutzen. Es ist nicht nur wichtig, die Lebensgrundlagen zu sichern, sondern zu erkennen, dass es auch in Österreich höchst an der Zeit ist, eine nachhaltige unabhängige Energiestrategie zu erarbeiten", erinnerte Grillitsch an den Gasstreit Anfang des Jahres 2006, bei dem man erkennen musste, dass "es sehr gefährlich sein kann, wenn nur einer entscheidet, ob es warm oder kalt ist". ****

Mit der Nutzung heimischer Potenziale sei auch ein enormer Technologieschub verbunden, bei dem auch ein Beschäftigungseffekt entstehe. "Durch diese Nutzung können wir mindestens 20.000 Arbeitsplätze ausbauen und schaffen." Grillitsch wies zudem darauf hin, dass die Landwirtschaft einen großen Beitrag zum Schutz der Umwelt leiste. Die Treibhausemissionen konnten in Österreich zwischen den Jahren 1990 und 2006 um 13,95 Prozent gesenkt werden, weil die Landwirte bereit waren, Umweltmaßnahmen zu setzen. Am Umweltprogramm nehmen 80 Prozent der Bauern mit einer Fläche von 90 Prozent teil.

Zur Energieeffizienz notwendig sei auch ein thermisches Sanierungsprogramm, wo insbesondere auch die Länder hinsichtlich Wohnbauförderungen gefordert seien. Erfreut zeigte sich Grillitsch zudem über das gestern beschlossene Soforthilfeprogramm für Biogasanlagen. "Arbeiten wir gemeinsam mit Vernunft an einem neuen Ökostromgesetz, wo jene Unternehmer, die mit Risikobereitschaft und Innovationskraft Klimaschutz-Projekte betreiben, auch Sicherheit haben. Hier sind wir im Hohen Haus in den nächsten Monaten und Wochen gefordert, Handschlagqualität zu beweisen. Zeigen wir den Menschen in Österreich, dass wir miteinander können, schloss der Bauernbundpräsident.
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